French Open 2026: Sabalenka macht es nur selbst (ein bisschen) spannend
Aryna Sabalenka ist mit einem ungefährdeten 6:4 und 6:2 gegen Jessica Bouzas Maneiro in die zweite Runde der French Open 2026 eingezogen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
26.05.2026, 13:25 Uhr

Sehr spät ist also auch Aryna Sabalenka in die French Open 2026 eingestiegen. Standesgemäß auf dem Court Philippe-Chatrier, gegen eine Kontrahentin, die man nicht unterschätzen darf: Jessica Bouzas Maneiro. Warum, zeigte die Spanierin in Durchgang eins, in dem sie einen schnellen 0:4-Rückstand fast ebenso schnell wieder wettmachte. Natürlich mit einem gerüttelt Maß an Mitarbeit von Sabalenka, die sich danach aber wieder sammelte und nach knapp 40 Minuten mit 6:4 vorlegte.
Im vergangenen Jahr war die Branchenprima ja im Finale an Coco Gauff, den äußeren Umständen und sich selbst gescheitert, weshalb Sabalenka nach wie vor auf der Jagd nach dem ersten Titel in Roland-Garros ist. Die Vorbereitung auf Sand war nicht ganz zufriedenstellend, in Madrid gab es eine Niederlage gegen Hailey Baptiste, bei der Sabalenka sechs Matchbälle ungenutzt ließ. Und in Rom schied sie gegen Sorana Cirstea aus.
Sabalenka mit besten Aussichten
Gegen Jessica Bouzas Maneiro blieben die großen Gefahrenmomente für Aryna Sabalenka aus, der zwiet Satz ging mit 6:1 an die Favoritin. Selbiges lässt sich auch für die zweite Runde erwarten, wo sie entweder gegen Linda Fruhvirtova oder Elsa Jacquemot aus Frankreich drankommen wird. Die weiteren Aussichten sind heiter bis sehr heiter. So halbwegs spannend könnte es wohl erst in Runde vier entweder gegen Naomi Osaka oder Iva Jovic werden.
Apropos: Die junge US-Amerikanerin hatte im Gegensatz zu Sabalenka nur volle Tribünen um sich, was auf Court 14 aber auch leichter zu erreichen ist als auf dem Chatrier. Jovic gewann gegen Alexandra Ella ein Zu Beginn offenes Match mit 6:4 und 6:2.
Hier das Einzel-Tableau der Frauen
