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Ronaldos Liebe zum Tennis und seine neuen Investitionen

Die Fußball-Legende Ronaldo hat längst Gefallen am Tennissport gefunden. Nach einem Schlagabtausch mit Carlos Alcaraz und viel Lob für Jannik Sinner steigt der Brasilianer nun auch geschäftlich ein.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 15.10.2026, 16:04 Uhr

Brasiliens Fußball-Legende Ronaldo steigt unter anderem bei Head Brasilien ein
© Getty Images
Brasiliens Fußball-Legende Ronaldo steigt unter anderem bei Head Brasilien ein

Mit Carlos Alcaraz stand er bereits selbst auf dem Tennisplatz, für Jannik Sinner hat er nur bewundernde Worte übrig. Ronaldo Luís Nazário de Lima, einst einer der gefürchtetsten Stürmer der Fußballgeschichte, hat offenbar eine neue sportliche Leidenschaft entdeckt. Erst vor wenigen Wochen verriet der Brasilianer, mittlerweile sogar mehr Tennis als Fußball zu verfolgen. Und aus der Begeisterung für die gelbe Filzkugel wird nun auch ein geschäftliches Engagement.

Der inzwischen 50-Jährige übernimmt die Mehrheit am brasilianischen Vertrieb der Sportartikelmarke Head. Konkret sicherte sich Ronaldo 51 Prozent des Unternehmens DLD, das in Brasilien für die Marken Head und Mares verantwortlich ist. Die übrigen 49 Prozent gehen an eine Investorengruppe rund um Bruno Soares. Der ehemalige Doppel-Spezialist gewann unter anderem drei Grand-Slam-Titel im Herrendoppel und bringt damit reichlich Erfahrung aus dem professionellen Tennissport in das Projekt ein.

Nicht die ersten unternehmerischen Ambitionen

Als neuer Präsident von Head Brasilien möchte Ronaldo die Marke auf dem südamerikanischen Markt weiter etablieren. Neben dem Ausbau des Vertriebs stehen Kooperationen mit Tennisvereinen, Akademien und Turnierveranstaltern auf dem Programm. Auch die Nachwuchsförderung soll eine wichtige Rolle spielen. „Meine Leidenschaft für Tennis erreicht eine neue Stufe“, erklärte der ehemalige Fußballstar in den sozialen Medien. Über die finanziellen Dimensionen des Einstiegs wurde Stillschweigen vereinbart.

Dass Ronaldo auch abseits des Rasens unternehmerische Ambitionen besitzt, ist freilich nichts Neues. Der zweimalige Weltmeister, der 2002 mit acht Treffern maßgeblich zum Titelgewinn Brasiliens beitrug, war bereits als Eigentümer der Fußballklubs Real Valladolid und Cruzeiro tätig. Seine Anteile an beiden Vereinen hat er mittlerweile wieder verkauft.

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Donnerstag
15.10.2026, 18:29 Uhr
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