Geschrieben wird ab sofort im „Bud Collins US Open Media Center“
Der US-amerikanische Tennisverband ehrt den legendären Journalisten Bud Collins.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
15.08.2015, 14:15 Uhr

In den USA werden die großen Sportarten oft auch in Verbindung mit den großen Journalisten und Reportern gesehen: Im Baseball nimmt sich gefühlt seit Entdeckung des Kontinents der legendäre Vin Scully der Los Angeles Dodgers an, Dick Vitale hat seinen Stempel dem College-Sport aufgedrückt. Ebenso wie Bud Collins seinen dem Tennis. Grund genug für die United States Tennis Association (USTA), den Journalisten und Historiker auf ganz besondere Weise zu ehren. Ab diesem Jahr wird das Pressecenter im Billie Jean King National Tennis Center in New York City unter dem Namen „Bud Collins US Open Media Center“ firmieren.
Katrina Adams, Vorsitzende der USTA, fand zu diesem Anlass die richtigen Worte. „Nur wenige Menschen haben so viel zum Tennis beigetragen wie Bud“, sagte Adams über den mittlerweile 86-Jährigen, der etwa im angesehenen „Boston Globe“ mit Beginn im Jahre 1963 eine dem Tennis gewidmete Kolumne verfasste. „Er ist eine ganz spezielle Person, ein Freund und Mentor für viele in der Industrie, ein Mann, der seine Leidenschaft für unseren Sport auf viele verschiedene Arten gezeigt hat.“
Auch als Aktiver stark
Dass Bud Collins nicht nur ein Mann der Theorie war, zeigt ein Blick auf seine sportliche Vita. Immerhin gewann er Anfang der 1960er-Jahre an der Seite von Janet Hopp den Mixed-Doppel-Wettbewerb der USTA in der Halle, erreichte 1975 das Finale des Senioren-Wettbewerbes bei den French Open. In erster Linie werden aber die Auftritte von Bud Collins im TV in Erinnerung bleiben, etwa jene im „Breakfast in Wimbledon“, das der US-Amerikaner 35 Jahre lang bereicherte.
(Text: jehu)
