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Wimbledon 2026: Djokovic triumphiert in über 5-stündigem Thriller gegen FAA

In einem an Spannung kaum zu überbietenden 5-Satz-Thriller auf durchgängig hohem Niveau triumphierte der Serbe Novak Djokovic im Viertelfinale von Wimbledon gegen Felix-Auger-Aliassime nach mehr als 5 Stunden und fixierte damit das Halbfinale gegen den Titelverteidiger Jannik Sinner.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 08.07.2026, 00:18 Uhr

Getty Images
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In einem beinahe epischen 5-Satz-Thriller gegen Felix Auger-Aliassime siegte sich Novak Djokovic ins Halbfinale von Wimbledon gegen Jannik Sinner.

Hier das gesamte Match zum Nachlesen im Liveticker

Optimistisch durften Novak Djokovic und Felix Auger-Aliassime aufgrund des direkten Vergleichs in die heutige Viertelfinal-Partie gehen. Während der Serbe 2022 beim Masters-Turnier in Rom in zwei hartumkämpften Sätzen triumphieren konnte, revanchierte sich der Kanadier wenige Monate später beim Laver Cup ebenfalls in zwei Durchgängen.

Und so entwickelte sich von Beginn an eine hochspannende und intensive Partie, bei der beide Spieler in den ersten Aufschlagspielen nichts anbrennen ließen. Erst war es der 39-jährige Djokovic, der sich die erste Break-Chance und beim Stand von 5:4 sogar zwei Satzbälle erarbeiten, diese aber alle nicht nutzen konnte. Doch auch der 25-jährige Auger-Aliassime konnte anschließend eine Möglichkeit nicht verwerten, weshalb der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Und auch dort lieferten sich die beiden Protagonisten einen Schlagabtausch mit offenem Visier und teilten sich dort die Satzbälle schiedlich mit 3:3 auf. Beim Stand von 10:11 suchte der kanadische Davis-Cup-Sieger den Weg ans Netz und patzte beim Vorhand-Drive-Volley entscheidend zum Verlust des ersten Durchgangs.

Auch zu Beginn des zweiten Akts agierten die beiden Spieler auf Augenhöhe, ehe sie sich gegen Ende eine wahre Nervenschlacht lieferten. Erst gab Djokovic sein Service beim Stand von 3:4 per Doppelfehler ab, erarbeitete sich aber im folgenden Aufschlagspiel seines Gegners zwei Chancen zum Re-Break, spielte aber bei seiner zweiten Möglichkeit einen Überkopfball nicht weg und wurde von Auger-Aliassime gnadenlos passiert. Im Anschluss fixierte der Kanadier mit einem couragierten Netzangriff den Satzball und packte mit einem Ass konsequent zu.

Im dritten Satz ergaben sich für beide Spieler zu Beginn Chancen bei Aufschlag ihres Gegners, die jedoch ungenutzt blieben, woraufhin beide ihre Qualität beim Service steigern konnten. Beim Stand von 3:2 zeigte sich Djokovic als Rückschläger extrem präsent und konnte sich das Break zu-Null angeln. Auch im weiteren Verlauf war er bei eigenem Service über jeden Zweifel erhaben und besiegelte mit einem Rückhand-Gewinnschlag aus dem Halbfeld nach einem weiten Aufschlag nach außen die 2:1-Satzführung.

Nachdem Djokovic seinem Gegner im vierten Akt gleich das erste Aufschlagspiel ohne Verlustpunkt abnehmen konnte, roch es kurz nach einer Vorentscheidung. Doch Auger-Aliassime steckte den kurzen Rückschlag bestens weg, konterte mit dem direkten Re-Break und konnte das Geschehen bis zum Tiebreak komplett offenhalten. Auch dort agierte der Weltranglisten-4. weiterhin mutig, schnappte sich gleich das erste Mini-Break und gab die Führung bis zum Satzgleichstand nicht mehr ab.

Auch im fünften Satz drängte Djokovic auf eine frühe Entscheidung musste aber im ersten Aufschlagspiel seines Gegners drei Break-Möglichkeiten verstreichen lassen. Doch nach diesem kurzen Weckruf zeigte sich auch Auger-Aliassime wieder solide bei eigenem Service und war bis zum Satzende ebenbürtig. Und so bekam die Begegnung, ohne weitere Breakchancen, mit dem Match-Tiebreak bei gleich viel gewonnenen Spielen beider Protagonisten die logische, ultimative Entscheidung. Auch dort lieferten die beiden Gladiatoren zu Beginn spektakuläre und hochklassige Ballwechsel ab, ehe sich Djokovic durch einen Zwischenspurt durch beinahe fehlerfreies Spiel mit 7:3 absetzen und die Führung bis zum Schluss behaupten konnte. Mit einer druckvollen Vorhand fixierte der 24-fache Grand-Slam-Champion den finalen 7:6 (10), 3:6, 6:3, 6:7 (4), 7:6 (4)-Erfolg nach 5:15 Stunden Spielzeit.

Im Halbfinale sieht sich die Nr. 7 des Turniers dem topgesetzten Jannik Sinner gegenüber. Der Südtiroler beendete heute in drei hartumkämpften Sätzen den Erfolgslauf des Warsteiners Jan-Lennard Struff.

Hier das Einzel-Tableau der Herren aus Wimbledon

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von Dietmar Kaspar

Mittwoch
08.07.2026, 00:08 Uhr
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