Frühes Aus für deutsche Junioren

Die Einzelkonkurrenzen bei den Junioren in Wimbledon sind aus deutscher Sicht nach der zweiten Runde beendet.

von Christian Albrecht Barschel
zuletzt bearbeitet: 12.07.2017, 13:21 Uhr

Rudolf Molleker

Barbara Rittner war die letzte Deutsche, die in Wimbledon in den Juniorenkonkurrenzen gewinnen konnte. 1991 war das, als im Einzel Steffi Graf und Michael Stich triumphierten. In den folgenden Jahren erreichen Nicolas Kiefer (1995) und Daniel Elsner (1997) das Finale in Wimbledon. In diesem Jahr sind die Juniorenkonkurrenzen im Einzel für die deutschen Spieler früh beendet gewesen.

Bei den Juniorinnen unterlag die 17-jährige Jule Niemeier in der zweiten Runde erwartungsgemäß gegen die topgesetzte Kayla Day mit 2:6, 6:7 (4:7). Die US-Amerikanerin hat bereits auf der WTA-Tour Fuß gefasst und ist die Nummer 124 der Weltrangliste. Lara Schmidt war in der ersten Runde ausgeschieden.

Bei den Junioren ging aus deutscher Sicht nur Rudolf Molleker an den Start. Der 16-jährige Berliner, an neun gesetzt, scheiterte in der zweiten Runde am Briten George Loffhagen mit 4:6, 4:6. Molleker hatte gegen Loffhagen vor zwei Wochen bei den German Juniors in Berlin in der ersten Runde mit 6:0, 6:0 gewonnen und schließlich den Titel geholt. Bei den Grand-Slam-Turnieren will es für den Deutschen, derzeit die Nummer 15 im ITF Junior-Ranking, noch nicht so recht klappen. Der Auftaktsieg in Wimbledon war der erste Erfolg im Hauptfeld eines "Majors".

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