ATP Cup: Alexander Zverev mit Saisonstart nicht unzufrieden

In der Gruppenphase war Schluss: Alexander Zverev und Co. haben in der Vorbereitung auf die Australian Open den Halbfinaleinzug beim ATP Cup verpasst.

von SID
zuletzt bearbeitet: 07.01.2022, 12:11 Uhr

Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev beim ATP Cup in Sydney
Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev beim ATP Cup in Sydney

Der letzte Akt des ATP Cups fühlte sich für Alexander Zverev "ein bisschen sinnlos" an. "Heute war es mental relativ schwierig, wir spielen ein Match um mehr oder weniger gar nichts", sagte der Olympiasieger, nachdem er beim 4:6, 6:4, 3:6 gegen Felix Auger-Aliassime seine erste Niederlage des Jahres kassiert hatte.

Schon vor dem Beginn des abschließenden Gruppenspiels des Teamwettbewerbs, das letztlich mit 1:2 gegen Kanada verloren ging, hatte die deutsche Mannschaft durch den Erfolg von Großbritannien gegen die USA (2:1) keine Chance mehr auf das Halbfinale besessen. Zverev ärgerte sich darüber: "Mit der Mannschaft, mit der wir hier waren, hätten wir eine Chance gehabt, den ATP Cup zu gewinnen."

Doch die deutsche Nummer eins wird den Blick schnell nach vorne richten, auf das noch größere Ziel Australian Open, die am 17. Januar beginnen. Zverev wird dabei einmal mehr auf die Jagd nach seinem ersten Grand-Slam-Titel gehen und kann auf der "generell relativ positiven" ersten Woche in Australien aufbauen.

Zverev nicht mit der ganz großen Motivation

Gegen Auger-Aliassime verspürte er nicht die ganz große Motivation, seine zwei Einzel zuvor gegen Cameron Norrie (Großbritannien) und Taylor Fritz (USA) hatte er aber überzeugend für sich gestaltet und an seine starke Form angeknüpft, mit der er zum Jahresausklang bei den ATP Finals in Turin triumphiert hatte.

Mit Zverev wird im Kampf um den Titel zu rechnen sein, ein gutes Turnier will auch die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff spielen. Der Warsteiner musste sich im Duell mit Kanada dem Weltranglisten-14. Denis Shapovalov trotz ansprechender Leistung mit 6:7 (5:7), 6:4, 3:6 geschlagen geben. Für den Punkt sorgten Kevin Krawietz und Tim Pütz im Doppel. "Im Team hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, schade, dass die Zeit vorbei ist", sagte Struff.

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von SID

Freitag
07.01.2022, 13:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 07.01.2022, 12:11 Uhr

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