ATP Cup: Djokovic, Thiem, Berrettini - Doppelschichten zum Auftakt

Der erste Tag beim ATP Cup 2021 in Melbourne hat gezeigt: Wenn es wirklich wichtig wird, gehen die Spitzenspieler im Einzel auch den Weg über das Doppel.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 02.02.2021, 15:17 Uhr

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Novak Djokovic und Filip Krajinovic feiern den Erfolg gegen Kanada
© Getty Images
Novak Djokovic und Filip Krajinovic feiern den Erfolg gegen Kanada

„Er hat in den wichtigsten Momenten die unglaublichsten Bälle gespielt“, erklärte Novak Djokovic nach dem serbischen Doppel-Sieg gegen Kanada also hinsichtlich seines Partners Filip Krajinovic. Vor allem der Return beim Stand von 4:4 war dem Weltranglisten-Ersten da noch in bester Erinnerung. Grundsätzlich gelte aber: Beide spielten nur sehr selten im Doppel. Aber wie auch bei der Parallel-Partie zwischen Österreich und Italien hatten die Spezialisten in der frühen Session des ATP Cups 2020 in Melbourne zunächst Pause. In der Jon Cain Arena wurde der Sieger zwischen Dominic Thiem und Dennis Novak auf der einen und Fabio Fognini und Matteo Berrettini auf der anderen Seite bestimmt.

Sieben der acht im Paarlauf eingesetzten Akteure hatten davor auch das Einzel bestritten, lediglich Krajinovic beobachtete die Niederlage von Dusan Lajovic gegen Milos Raonic von der Bank aus. Aber auch Krajinovic gilt nicht als Doppel-Experte - im serbischen Team wäre Nikola Cacic für diese Rolle vorgesehen gewesen. Das avisierte Match zwischen Philipp Oswald und Tristan-Samuel Weißborn auf der einen und Andrea Vavassori auf der anderen Seite kam erst gar nicht zustande.

Djokovic selten, aber zuweilen erfolgreich im Doppel im Einsatz

Ein Trend, der sich fortsetzen wird? Eher nicht. Mit Blick auf die deutsche Mannschaft, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (ab 0 Uhr live bei Sky und ServusTV und in unserem Liveticker) gegen die Kanadier antritt, ist es eher unwahrscheinlich, dass Mischa Zverev das Erfolgsduo Kevin Krawietz und Andreas Mies sprengt oder gar ganz draußen lässt. Auch wenn sowohl Alexander Zverev als auch Jan-Lennard Struff wissen, wo im Doppel das Tor steht.

Vielmehr werden die Tage beim ATP Cup von den Spitzenspielern aber wohl auch dazu genutzt, so viel Matchpraxis als möglich zu sammeln. Novak Djokovic hat im Jahr 2019 etwa bei seinem ersten Turnier auf Asche Bruder Marko an der Hand genommen, wenige Monate später in Cincinnati bei der Rückkehr auf Hartplatz Janko Tipsarevic. In Indian Wells in derselben Saison hatte Djokovic auch auf fast höchster Ebene gezeigt, was im Doppel in ihm steckt: Da erreichte er mit Fabio Fognini das Halbfinale.

Dramen dieser Art gab es in der Night Session dann nicht mehr: Sowohl die Partie zwischen Russland und Argentinien wie auch zwischen Spanien und Australien war bereits nach den Einzeln entschieden. Andrey Rublev lief für die siegreichen Russen dennoch auch im Doppel auf. Das Antreten von Pablo Carreno Busta war dagegen alternativlos: Rafael Nadal stand nicht zur Verfügung, Roberto Bautista Agut ist kein ausgewiesener Doppel-Spieler, also ging halt "PCB" mit Marcel Granollers noch einmal auf den Court in der Rod Laver Arena. Und holte den dritten Punkt für Spanien.

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Dienstag
02.02.2021, 17:55 Uhr
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