Besiegt Gael Monfils ausgerechnet gegen Rafael Nadal seinen Finalfluch?
Die Bilanz des Franzosen in Endspielen ist verheerend.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
17.04.2016, 07:53 Uhr

Gael Monfilshat sich rar gemacht im Jahre 2016 – erst bei vier Turnieren war der Franzose vor der Veranstaltung in Monte Carlo am Start. Der Erfolg gibt Monfils indes Recht, auch wenn ein Triumph an einem Finalsonntag noch aussteht. Übrigens ein Makel der ansonsten erfolgreichen Karriere des 29-Jährigen, der es 2011 bis zur Nummer sieben der Welt geschafft hatte. Die Finalbilanz lautet vor der Begegnung mitRafael Nadalbeim ATP-Masters-1000-Turnier nämlich fünf Siege bei 18 Niederlagen. Der glatte Erfolg gegen LandsmannJo-Wilfried Tsongaim Halbfinale sollte dem Davis-Cup-Finalsiten von 2014 jedenfalls Mut machen.
Aus französischer Sicht ist der Finaleinzug Monfils' ein Ereignis von beinahe historischer Bedeutung: Seit dem Turniersieg von Cedric Pioline im Jahre 2000 hat es kein Vertreter der L'Équipe Tricolore mehr in das Endspiel an der Cote d'Azur geschafft. In der Zwischenzeit hat alleine Rafael Nadal die Traditionsveranstaltung acht Mal gewonnen. Mit einem Erfolg gegen Monfils könnte der spanische Matador darüber hinaus seinen bereits 28. Titel auf 1000er-Level realisieren.
Eindeutige Bilanz
Die Statistik sieht Nadal dabei klar im Vorteil.Im direkten Vergleich mit dem Franzosen liegt er mit elf zu zwei Siegen in Führung, auf Asche hat Monfils in vier Begegnungen noch keinen Satz gewinnen können. In Monte Carlo sind sich die beiden schon einmal gegenüber gestanden: 2005 besiegte Nadal auf dem Weg zum ersten seiner acht Titel Gael Monfils im Fürstentum in Runde eins glatt mit 6:3 und 6:2.
Hier die Ergebnisse aus Monte Carlo:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation.
