Djokovic auf Sand gegen Sinner, Alcaraz und Zverev: In diesem Jahr vielleicht eine Seltenheit

Novak Djokovic macht sich auch zu Beginn der Sandplatzsaison 2026 rar. Der Serbe könnte bis Paris nicht viele Auftritt auf der roten Asche hinlegen, benötigte er diese im letzten Jahr doch auch nicht unbedingt.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 01.04.2026, 16:01 Uhr

Novak Djokovic auf Sand. Wie häufig bekommen die Fans dieses Spektakel in diesem Jahr zu sehen?
© Getty Images
Novak Djokovic auf Sand. Wie häufig bekommen die Fans dieses Spektakel in diesem Jahr zu sehen?

Novak Djokovic sagte bereits in der vergangenen Woche seinen Start beim ersten Sandplatzmasters in Monte-Carlo, das am kommenden Wochenende startet, ab. Seitdem wird wild spekuliert, wann der Serbe seinen persönlichen Startpunkt in die Sandplatzsaison 2026 setzen wird. Mit Madrid und Rom folgen vor den French Open (24. Mai bis 7. Juni) noch zwei weitere Masters-Events auf der roten Asche.

Vieles spricht dafür, dass der langjährige Weltranglistenerste in diesem Jahr nicht viele Turniere auf dem sandigen Geläuf bestreiten wird.

Djokovic schaut auf seinen Körper

Zunächst einmal spricht dafür die aktuelle körperliche Verfassung des 38-Jährigen, der beim ATP Masters in Miami wegen Schulterproblemen zuletzt auf einen Start verzichtete. Die Absage für Monte-Carlo fiel ohne Begründung aus, doch sind anhaltende Probleme an erwähnter Stelle nicht auszuschließen. Djokovic setzt im hohen Profialter ohnehin gerne auf längere Pausen, um seinem Körper Ruhe zu gönnen.

Ebenfalls für eine eher kurze Sandplatzsaison spricht die Ausbeute von Novak Djokovic im Vorjahr. Bei den Starts in Monte-Carlo und Madrid war jeweils nach dem ersten Match das Turnier beendet. Rom ließ der „Djoker“ sausen, holte sich dann aber in der Woche vor den French Open den Feinschliff. Und feierte in Genf, wo die ganz großen Namen natürlich fehlten, seinen historischen 100. Titel auf der ATP Tour. In Paris ging es dann immerhin bis in das Halbfinale, wo nach einem Sieg gegen Alexander Zverev das Turnier gegen Jannik Sinner endete.

Djokovic fokussiert auf Alcaraz, Sinner und Zverev

Mit der Erfahrung der letzten Jahrzehnte benötigt der dreimalige French-Open-Triumphator also nicht viel Spielpraxis. Die Konzentration liegt schon seit langer Zeit sowieso nur noch auf die ganz großen Events, also den Grand Slams. Und dort auf die Duelle mit Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und auch Alexander Zverev.

Damit ist zumindest ein Start sicher, nämlich der in Paris bei der diesjährigen Roland-Garros-Ausgabe. Der Rest bleibt bis kurz vor dem jeweiligen Turnierstart reine Spekulation.

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von Daniel Hofmann

Mittwoch
01.04.2026, 18:40 Uhr
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