HEAD bleibt auch mit Andy Murray die Nummer eins

Der Brite übernimmt den Tennisthron von Racket-Markenkollegen Novak Djokovic.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.11.2016, 15:01 Uhr

ATP - Andy Murray

HEAD’s MarkenheldAndy Murrayhat seinen Nummer-eins-Status in der ATP-Weltrangliste mit seinem achten Saisontitel bei den BNP Paribas Masters Paris untermauert und besiegte in einem spannenden EndspielJohn Isnermit 6:3, 6:7 (4), 6:4. Zum Zeitpunkt des Sieges hatte der Schotte bereits HEAD-MarkenkollegenNovak Djokovicnach 122 Wochen an der Spitze vom Tennisthron gestoßen. „Ich war richtig nervös vor dem Match, aber ich war nicht platt“, sagte Murray, der auf seinen HEAD Graphene XT Radical schwört und diesen auch uneingeschränkt weiterempfiehlt. „Es ist toll zu gewinnen, aber manchmal passiert es, nachdem man etwas Großartiges erreicht hat, oder etwas mit dem man nicht gerechnet hat, dass man einen Leistungsabfall hat, dass man sich ausgelaugt fühlt.“

Djokovic: „Die Zukunft, liegt nicht in meinen Händen“

Murray hatte seine neue Ranking-Position eingenommen, alsMilos Raonicvor dem Halbfinale in Paris-Bercy aufgrund einer Verletzung zurückziehen musste. Djokovic, der den HEAD Graphene Touch Speed spielt, verlor im Viertelfinale gegen den US-Open-Champion von 2014,Marin Cilic,der ebenso Markenpartner bei HEAD ist, mit 4:6, 6:7 (2). Cilic konnte sich mit diesem Sieg für die ATP World Tour Finals in London qualifizieren. „Schlussendlich ist der Sport so, man kann nicht immer erwarten zu gewinnen“, meinte Djokovic. „Was die Zukunft für mich bereit hält, liegt nicht in meinen Händen. Ich werde selbstverständlich weiter auf diesem Niveau spielen, solange es sich für mich richtig anfühlt.“

Cilic, der den HEAD Graphene XT Prestige bevorzugt, unterlag wiederum im Halbfinale Isner. Aber der Kroate zeigt sich mit seinen zuletzt gezeigten Erfolgen zufrieden: „Es fühlt sich richtig gut an. Ich hoffe natürlich, dass ich in den letzten Wochen der Saison weiterhin so gut Tennis spielen werde. Das alles bedeutet sehr viel für mich und mein derzeitiges Selbstvertrauen, sowohl für London als auch für das Davis-Cup-Finale gegen Argentinen.“

Murray ist sich des knappen Vorsprungs bewusst

Murray, der in London topgesetzt sein wird, besiegte Isner zum achten Mal – der US-Amerikaner konnte bisher noch keine Partie gegen den 43-fachen Turniersieger gewinnen. Der Schotte hat seine Siegesserie nun auf 19 Matches erweitert und fügte seinem Punktekonto noch ein Polster von 400 Punkten auf Djokovic hinzu, am Tag vor dem Finale waren es lediglich 5 Zähler gewesen. Der Brite hat mittlerweile die Titel von sieben verschiedenen ATP-Masters-Turnieren für sich entschieden und ist der dritte Brite nach Tim Henman (2003) und Greg Rusedski (1998) der in Paris-Bercy triumphieren konnte. Murray weiß allerdings, dass mit dem dünnen Vorsprung von 405 Punkten auf HEAD-Rivalen Djokovic in London alles möglich ist: „Ich werde versuchen es zu genießen, denn ich könnte die Nummer-eins-Position bereits beim Tour-Finale wieder verlieren und nie wieder dorthin kommen.“

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07.11.2016, 15:01 Uhr