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Australian Open 2023: Andrey Rublev und ein Zwischenfall mit ukrainischen Fans

Andrey Rublev hat sich am Rande seines Zweitrundenerfolgs bei den Australian Open 2023 auch mit ukranischen Fans auseinandersetzen müssen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 20.01.2023, 20:01 Uhr

Andrey Rublev sah sich bei den Australian Open mit einem Zwischenfall konfrontiert
Andrey Rublev sah sich bei den Australian Open mit einem Zwischenfall konfrontiert

Sportlich lief der zweite Auftritt von Andrey Rublev bei den Australian Open 2023 durchaus nach Plan. Der Russe, der in seiner Laufbahn noch nie weiter als ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers gekommen war, besiegte nach Dominic Thiem auch Emil Ruusuvuori letztlich ungefährdet, schlussendlich zog der Russe mit 6:2, 6:4, 6:7 (2) und 6:3 in die Runde der letzten 32 ein. 

Mehr Aufregung als auf dem Platz gab es dabei in einer Auseinandersetzung zwischen ukrainischen Fans und Andrey Rublev. Diese waren mit Fahnen in den Landsfarben auf den Court gekommen und sollen Rublev mutmaßlich während den Seitenwechseln belästigt haben. Aus diesem Grund beschwerte sich die Nummer fünf des Turniers Anfang des zweiten Satzes bei der Stuhlschiedsrichterin. 

Rublev klärt auf 

Bedacht, mit seiner Kritik keinen falschen Eindruck zu erwecken, war der Russe im Anschluss an sein Weiterkommen erpicht, die Umstände seiner Beschwerde aufzudecken: "Es ging nicht um die Fahne", erklärte Rublev. "Ich habe dem Schiedsrichter sofort gesagt, es geht nicht um die Fahne, sie können jede Fahne aufhängen, die sie wollen, da ich die Situation vollkommen verstehe." Auch russische Sportler sind angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine in der Kritik. Rublev versuchte immer wieder, seine Plattform für Aufrufe zum Frieden zu nutzen. 

Jedenfalls also schien der 25-Jährige von den Zwischenrufen von den Rängen beeinträchtigt zu werden: "Es war so, dass sie anfingen, mir böse Wörter und schlechte Dinge entgegenzuschleudern. Ich sagte zum Schiedsrichter: 'Es geht nicht um die Flagge, aber bitte sag ihnen wenigstens, dass sie keine bösen Worte sagen sollen, wenn ich beim Seitenwechsel bin", so Rublev, der in Runde drei auf den Briten Dan Evans trifft. 

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