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Australian Open: Andrey Rublev räumt mit Wirbel um COVID-19-Test auf

Andrey Rublev hat am Freitag mit der Aufregung rund um Veröffentlichungen, wonach der Russe positiv nach Australien gereist sei, aufgeräumt. Ja, ein Test vor seinem Abflug sei positiv ausgefallen. Aber: Er habe zuvor bereits eine zehntägige Quarantäne absolviert und überhaupt sei die Virenlast für andere ungefährlich niedrig gewesen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 21.01.2022, 19:01 Uhr

Andrey Rublev hat mit Gerüchten um seinen positiven COVID-Test aufgeräumt
Andrey Rublev hat mit Gerüchten um seinen positiven COVID-Test aufgeräumt

"Als ich nach Australien geflogen bin, war ich immer noch positiv, aber ich hatte einen milden Verlauf und die Virenlast war niedrig", erklärte Andrey Rublev gegenüber dem Medium "Sport Klub". Eine auf den ersten Blick durchaus verwunderliche Aussage, insbesondere angesichts der Posse, die sich in den Tagen vor den Australian Open rund um COVID-19 und die Einreise von Novak Djokovic entwickelt hatte. 

Tatsächlich ist mit diesen Worten aber nur die halbe Geschichte erzählt, wie Rublev nun in einem Statement betont: "Bevor ich nach Australien gereist bin, nach dem Ende meiner Quarantäne, waren alle meine Antigen-Tests negativ. Auch vor meinem Flug nach Melbourne war der Test negativ", erklärte Rublev. "Der Ct-Level betrug in etwa 35. Das ist nicht gefährlich für andere", ergänzte der Russe bezüglich seines positiven Tests vor der Reise nach Down Under. 

Rublev in enger Abstimmung mit Australian Open 

Er, Rublev, habe also seine zehntägige Quarantäne nach dem positiven Testergebnis abgesessen, sei dann aber kurz vor dem Abflug nach Down Under noch immer positiv auf COVID-19 getestet worden. In diesen Fällen erlaubt Australien eine Ausnahmeregelung, zumal die Virenlast beim Russen für andere Personen ungefährlich gewesen sei. "Ich habe das alles in Absprache mit Ärzten und den Verantwortlichen des Turniers gemacht. Ich habe keine Regeln gebrochen", erklärte Rublev. 

"Ich würde niemals das Leben anderer Menschen in Gefahr bringen", beteuerte der Russe. "Es tut mir leid, dass die veröffentlichten Informationen manchmal ihre Bedeutung verlieren. Und dass sich meine vorherige Geschichte als sehr verworren erwiesen hat." Sportlich läuft es für den Weltranglistenfünften indes tadellos. In den ersten beiden Runden blieb Rublev ohne Satzverlust. 

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zuletzt bearbeitet: 21.01.2022, 19:01 Uhr

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