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Australian Open: Daniil Medvedev lässt gegen Botic van de Zandschulp nichts anbrennen

Daniil Medvedev steht souverän in der vierten Runde der Australian Open. Gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp ließ der Russe rein gar nichts anbrennen und trifft nun auf Maxime Cressy oder Christopher O´Connell.

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 22.01.2022, 08:26 Uhr

Daniil Medvedev steht bei den Australian Open souervän im Achtelfinale
Daniil Medvedev steht bei den Australian Open souervän im Achtelfinale

Dass es in der dritten Runde der Australian Open gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp und nicht gegen Ugo Humbert geht, dürfte Daniil Medvedev im Vorfeld seines dritten Auftritts bei den Australian Open wohl einigermaßen beruhigt haben. Aus zweierlei Grund: Zum einen musste sich der Weltranglistenzweite zum Saisonauftakt beim ATP Cup Humbert überraschend geschlagen geben – und zum anderen sind die Erinnerungen an den Niederländer van de Zandschulp äußerst gute, hatte er den 26-Jährigen doch auch auf dem Weg zu seinem US-Open-Titel 2021 aus dem Weg geräumt.

Auch beim ersten Major-Event des Jahres ließ Daniil Medvedev bereits früh kaum Zweifel ob des Ausgangs dieser Partie aufkommen. Im dritten Game der Partie erhöhte der Russe die Schlagzahl und holte sich nach einer sehenswerten Rallye per Vorhand-Winner das erste Break der Partie. In einem durchaus gefälligen ersten Durchgang fand van de Zandschulp in der Folge jedoch immer besser ins Match und hatte beim Stand von 4:5 sogar zwei Breakchancen, um wieder zurück in den Satz zu kommen. Medvedev aber konnte sich auf seinen Aufschlag verlassen und stellte nach etwa 40 Minuten auf 1:0. 

Medvedev zu konzentriert

Wie schon im ersten Satz gelang Medvedev, dem großen Favoriten, auch in Durchgang zwei das frühe Break zum 2:1. Es sollte ein Spiegelbild des ersten Durchgangs werden - van de Zandschulp spielte mutig mit, ohne aber zu wirklich nennenswerten Gelegenheiten zu kommen, wieder zurück in den Satz zu finden. Zu souverän, zu abgeklärt und zu konzentriert präsentierte sich der Weltranglistenzweite über den gesamten Matchverlauf. Die logische Konsequenz: Auch Satz zwei ging mit 6:4 an den Russen. 

An dieser Tonart sollte sich in diesem Match nichts mehr ändern. Die beiden Spieler trennte zu keiner Zeit wirklich viel, in den entscheidenden Momenten agierte Medvedev jedoch schlichtweg zu abgebrüht. Mitte des dritten Satzes sollte dem Weltranglistenzweiten dann die Entscheidung gelingen: Mit einem neuerlichen Break zum 3:2 erspielte sich der Russe den Vorteil, den er sich nicht mehr nehmen ließ.

Nach ziemlich exakt zwei Stunden machte Daniil Medvedev schließlich einen über weite Strecken ungefährdeten Drei-Satz-Erfolg perfekt und wartet nun auf Maxime Cressy oder Christopher O´Connell.

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zuletzt bearbeitet: 22.01.2022, 08:26 Uhr

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