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Australian Open: Gibt es das nächste Doppel-Wunder?

Mit Rinky Hijikata und Jason Kubler haben es zwei Lokalmatadore ins Doppel-Finale der Australian Open geschafft, die vor Turnierbeginn niemand auf dem Zettel hatte.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.01.2023, 08:04 Uhr

Mit Jason Kubler und Rinky Hijikata hat im Doppelfinale niemand gerechnet
© Getty Images
Mit Jason Kubler und Rinky Hijikata hat im Doppelfinale niemand gerechnet

Ein Jahr, nachdem Nick Kyrgios und Thanasi Kokkinakis bei ihrem Heim-Grand-Slam für Furore gesorgt und den Titel geholt hatten, sind zwei andere Australier nur noch einen Sieg davon entfernt, ebenfalls zuhause einen kaum für möglich gehaltenen Triumph zu feiern. Im Gegensatz zu Kyrgios und Kokkinakis, die beide im Einzel schon ihre Meriten gesammelt hatten, kommt der Finaleinzug von Jason Kubler und Rinky Hijikata noch einmal um ein paar Grad überraschender.

Weder sind die beiden im Einzel bislang sonderlich positiv aufgefallen (Hijikata verlor etwa nach einem Auftaktsieg gegen Yannick Hanfmann in Runde zwei gegen Stefanos Tsitsipas; Kubler eben da gegen Karen Khachanov), noch stehen irgendwelche Erfolge im Doppel zu Buche. Eine Wildcard war für die Teilnahme am ersten großen Saison-Highlight nötig. Was die beiden aber nicht davon abgehalten hat, mit einem 6:4 und 6:2 gegen Marcel Granollers und Horacio Zeballos nun ins Endspiel der Australian Open 2023 einzuziehen.

Die Favoriten scheitern früh

Dort treffen die Australier auf eine Paarung, die ebenfalls ungesetzt in das 64-Raster gestartet ist: Jan Zielinski und Hugo Nys. Der Pole und sein monegassischer Partner gewannen ihr Halbfinale gegen die Franzosen Jeremy Chardy und Fabrice Martin mit 6:3, 5:7 und 6:2.

Was aber ist mit den Favoriten insgesamt passiert? Nun, Wesley Koolhof und Neal Skupski, an Position eins gestartet, gingen im Viertelfinale gegen Hijikata und Kubler unter. Das Nummer-Zwei-Doppel, Rajeev Ram und Joe Salisbury, erwischet es schon eine Runde davor - gegen die nunmehrigen Finalisten Nys und Zielinski. Marcelo Arevalos und Jean-Julien Rojer, die regierenden French-Open-Champions mussten im Viertelfinale gegen Chardy/Martin ihre Koffer packen. Und Nikola Mektic und Mate Pavic, als Nummer vier gesetzt, schafften es gar nur in Runde zwei, wo sie gegen Alex Bolt und Luke Saville verloren.

Hier das Doppel-Tableau in Melbourne

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