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Australian Open: Medvedev und Rublev starten souverän, Ruud zieht zurück

Daniil Medvedev und Andrey Rublev stehen ohne Satzverlust in der zweiten Runde der Australian Open. Gar nicht erst zu seinem Auftaktmatch antreten konnte hingegen der Weltranglistenachte Casper Ruud.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 18.01.2022, 06:37 Uhr

Daniil Medvedev ließ Henri Laaksonen keine Chance
© Getty Images
Daniil Medvedev ließ Henri Laaksonen keine Chance

Lockerer Australian-Open-Aufgalopp für Daniil Medvedev: Der Weltranglistenzweite hatte mit dem Schweizer Henri Laaksonen in der ersten Runde trotz einer allenfalls durchschnittlichen Leistung kaum Mühe und setzte sich mit 6:1, 6:4 und 7:6 (3) durch. In der nächsten Partie droht dem US-Open-Champion jedoch die erste echte Standortbestimmung, könnte in dieser doch Nick Kyrgios warten. Dieser trifft noch am Dienstag auf Liam Broady.

Ebenso souverän wie Medvedev zog dessen Landsmann Andrey Rublev in die zweite Runde ein. Der 24-Jährige besiegte Gianluca Mager mit 6:3, 6:2 und 6:2. Er bekommt es nun mit Ricardas Berankis zu tun.

Schlechte Nachrichten gab es indes von Casper Ruud: Der an Position acht gesetzte Norweger konnte aufgrund einer Knöchelverletzung nicht zu seinem Erstrundenmatch gegen Alex Molcan antreten. "Ich bin nicht bei 100 Prozent. Das ist die beste Entscheidung", sagte der 23-Jährige, der in der südamerikanischen Sandplatzsaison auf die Tour zurückkehren möchte. Ruud wird in Melbourne von Lucky Loser Roman Safiullin ersetzt.

Sinner als Profiteur?

Nutznießer von Ruuds kurzfristiger Absage könnte Jannik Sinner werden. Der Italiener, der gemäß der Setzliste im Achtelfinale gegen den Norweger gespielt hätte, hatte zumindest in seiner Auftaktbegegnung keine Schwierigkeiten und schlug Joao Sousa mit 6:4, 7:5 und 6:1. 

Ebenfalls eine Runde weiter sind Diego Schwartzman, Grigor Dimitrov und Marin Cilic. Während sich der Großteil der gesetzten Spieler zum Auftakt des zweiten Turniertags also schadlos hielt, musste sich Ugo Humbert seinem Landsmann Richard Gasquet in vier Sätzen geschlagen geben. Gasquet trifft nun auf Botic van de Zandschulp, der Jan-Lennard Struff aus dem Turnier nahm.

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