Paszek von US-Teenagerin abgeschossen

Dem Schützling von Andrei Pavel blieben in der zweiten Runde lediglich drei Games vergönnt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.01.2013, 10:14 Uhr

Am Montag war Tamira Paszek mit ihrem so hart erkämpften Erfolg gegen die Schweizerin Stefanie Vögele noch der erste Saisonsieg gelungen. Zwei Tage später folgte allerdings doch eine gewisse Ernüchterung. Die 22-jährige Vorarlbergerin wurde am Mittwoch in der zweiten Runde der Australian Open in Melbourne von US-Teenagerin Madison Keys abgeschossen. Nach lediglich 56 Minuten Spielzeit unterlag sie der erst 17-Jährigen klar mit 2:6, 1:6. Laut Informationen von Ö3 hatte sie jedoch Oberschenkelschmerzen vom Match gegen Vögele. Damit verpasste sie ein erhofftes Drittrunden-Duell mit der Deutschen Angelique Kerber, die sie im Vorjahr im Eastbourne-Finale nach der Abwehr von fünf Matchbällen besiegt hatte.

Aufschlag gibt den Ausschlag aus

Der Hauptunterschied tat sich bei der Spieleröffnung auf. Paszek brachte zwar immerhin 67 Prozent der ersten Aufschläge ins Feld (Keys nur 49 Prozent), servierte jedoch kein einziges Ass und vier Doppelfehler, Keys hingegen sechs Asse bei zwei Doppelfehlern. Keys gewann stolze 86 Prozent der Punkte über ihren ersten Aufschlag und immer noch starke 65 Prozent über den zweiten. Ihr durchschnittlicher erster Aufschlag war um 35 km/h schneller als jener von Paszek (176 gegen 141 km/h), deren schnellstes Service in der gesamten Partie mit sehr bescheidenen 157 km/h notiert werden musste.

Im ersten Satz kam Österreichs Nummer 1 noch zu drei Breakchancen, vergab sie jedoch alle. Im zweiten Durchgang, der lediglich 24 Minuten dauerte, blieben ihr als Rückschlägerin dann nur noch zwei mickrige Punkte. Während Keys ihre Winner-Fehler-Bilanz letztendlich sogar positiv abschloss (23:21), standen bei Paszek lediglich sechs direkte Punktschläge bei gesamt 20 unerzwungenen Fehlern. Und so war gegen die aufstrebende Weltranglisten-105. natürlich nicht viel zu holen.

„Es war ein Match zum Vergessen“

„Es ist schade, es war sehr schwer“, befand Paszek gegenüber der Austria Presse Agentur (APA). „Sie hat sehr gut gespielt und immer zwischen 180 und 190 km/h serviert. Ich kam eigentlich überhaupt nicht zu dem Plan, den ich mir vorgenommen hatte: den Platz über die Rückhandseite zu öffnen. Es war ein Match zum Vergessen. Aber ich versuche, das Positive aus der ersten Runde mitzunehmen.“ Der Dornbirnerin bleibt nun in Melbourne nur noch das Doppel. Dort trifft sie am Donnerstag mit ihrer guten Freundin Sorana Cirstea (Rumänien) auf Varvara Lepchenko (USA) und Saisai Zheng (China).(Text: MaWa; Foto: GEPA pictures/ Matthias Hauer)

Hier die aktuellen Ergebnisse aus Melbourne:Qualifikation,Hauptbewerb,Doppel.

Hier der aktuelle Spielplan.

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von tennisnet.com

Mittwoch
16.01.2013, 10:14 Uhr