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Australian Open: Vater von Novak Djokovic befürchtet neuerliches Chaos

Darf Novak Djokovic an den Australian Open 2023 teilnehmen? Sein Vater Srdjan hat diesbezüglich offenbar Zweifel.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 11.11.2022, 10:02 Uhr

Befürchtet ein neuerliches Chaos: Srdjan Djokovic
© Getty Images
Befürchtet ein neuerliches Chaos: Srdjan Djokovic

Die Saison 2022 befindet sich aktuell in ihrer Endphase, doch bereits jetzt wirft die kommende Spielzeit ihren Schatten voraus. Traditionell wird diese in Australien eröffnet, erstes ganz großes Highlight werden auch 2023 wieder die Australian Open sein. Ob Rekordsieger Novak Djokovic an diesen teilnehmen darf, steht aktuell noch in den Sternen.

Denn Djokovic wurde zu Beginn des Jahres nach einem Rechtsstreit des Landes verwiesen und mit einem dreijährigen Einreiseverbot für Australien belegt. Laut der australischen Grenzschutzbehörde kann dieses unter bestimmten Umständen aufgehoben werden, Vater Srdjan äußerte diesbezüglich in einem Interview beim serbischen Sender "TV K1" allerdings Bedenken: "Die Situation ist wieder dieselbe."

Fragwürdige Aussagen

Die australische Regierung, so Srdjan Djokovic, habe vor rund elf Monaten versucht, seinen Sohn zu "zerstören". "Während er in einem Flugzeug zwischen Dubai und Melbourne unterwegs war, änderten sie das Gesetz", meinte der 61-Jährige, der schon in den Tagen des Rechtsstreits mit fragwürdigen Aussagen aufgefallen war.

So verglich Srdjan Djokovic seinen Sohn im Januar dieses Jahres bei einer Pressekonferenz etwa mit Jesus Christus: "Jesus wurde gekreuzigt, ihm wurde alles angetan, und er ertrug es und lebt immer noch unter uns. Jetzt versuchen sie, Novak auf die gleiche Weise zu kreuzigen und ihm alles anzutun."

Hoffnung sieht anders aus

"Als sie mein Kind im Gefängnis hielten, was die Schande aller Schanden ist", habe er seine Worte nicht gut gewählt, meinte Srdjan Djokovic nun. Große Hoffnung auf die Australian-Open-Teilnahme seines Sohnes hat er offenbar nicht. Er wisse nicht, ob sich die Situation ändern werde, so der 61-Jährige.

Novak Djokovic hatte sich zuletzt hingegen etwas optimistischer geäußert. "Was Australien betrifft, so gibt es einige positive Signale - allerdings inoffiziell", so der 21-fache Grand-Slam-Champion vor wenigen Wochen.

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Freitag
11.11.2022, 10:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 11.11.2022, 10:02 Uhr

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