Coco Gauff: Keine freien Tickets mehr für die Verwandtschaft!
Wer sich bei diesen US Open als naher oder ferner Verwandter bei Coco Gauff um freie Eintrittskarten bewirbt, der wird wohl kein Glück haben.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
31.08.2026, 09:01 Uhr

Für Menschen, die bei einem Grand-Slam-Turnier vor Ort dabei sein wollen, ohne die zum Großteil sehr sportlichen Eintrittspreise zu bezahlen, gibt es neben anderen diese zwei Möglichkeiten: Man kennt einen Spieler oder eine Spielerin und wird als gast des oder derselben akkreditiert. Großmeister in dieser Disziplin soll zuverlässigen Zeugen nach Rafael Nadal gewesen sein, der eine Entourage von mehr als 30 Personen mit Credentials hat ausstatten lassen.
Auch möglich: Man wird von einem Profi auf ein Tagesticket eingeladen. Das funktioniert dann so, dass ein Teilnehmer dem Players Desk Bescheid gibt, eine Eintrittskarte (meist ein Ground Pass) an einen Aspiranten zu verschicken. Auch in dieser Hinsicht ist man bei den Majors bei den Superstars wohl etwas großzügiger als etwa bei den Doppelspezialisten.
Coco Gauff begrüßt die Initiative ihrer Mutter
Aber manchmal ist genug wirklich genug. Findet Coco Gauff. Bzw. deren Mutter. Die hatte nämlich sinngemäß gepostet, dass es keinen Sinn habe, die Familie Gauff während der US Open um Tickets anzuhauen. Und Coco, eine der Favoritinnen auf den Titel 2026, legte in ihrer Pressekonferenz vor Beginn des Turniers noch einmal nach.
„Ganz ehrlich, das war notwendig“, erläuterte die zweimalige Major-Siegerin also. „Und es geht in Richtung von ein paar Freunden und Familie. Die Leute tauchen plötzlich auf. Man hat mit ihnen seit Jahren nicht gesprochen. Sie grüßen nicht, wünschen keinen schönen Geburtstag, gar nichts. Und dann kommen sie und sagen: Oh, ich bin gerade in New York. Kann ich acht Tickets für Dein Match haben und in Deiner Box sitzen?“
Die Antwort der Familie Gauff auf solche Fragen bei den US Open 2026 wird ziemlich sicher negativ ausfallen.
