Erst Fritz, jetzt Djokovic: Tirante wird zum Favoriten-Schreck
Wie schon zuletzt in Montreal hat Thiago Agustin Tirante nun auch beim WTA-Masters-1000-Turnier in Cincinnati einen prominenten Gegner geschlagen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
16.08.2026, 07:46 Uhr

Wenn jemand in den vergangenen Tagen die Gunst der Stunde genutzt hat, dann Thiago Agustin Tirante. In Montreal startete der Argentinier in sein Zweitrunden-Match gegen Taylor Fritz nämlich als klarer Außenseiter. Theoretisch. In Wahrheit war Fritz aber in Washington sogar noch einen Tag länger als maximal geplant beschäftigt, räumte in der US-Hauptstadt aber den Titel ab.
Nach Kanada reiste Fritz dann nicht besonders frisch an, Tirante gewann mit 7:5 und 6.3. Und spielte sich immerhin bis ins Achtelfinale, wo dann aber gegen Lerner Tien Schluss war.
Tirante verabschiedet Thiem in Kitzbühel
Die nächste Chance, einen der Großen der Branche zu schlagen, tat sich dann gestern in Cincinnati auf. Nach Einschätzung von Tirante sogar den Allergrößten: Novak Djokovic. Eben der hatte seit seinem Aus im Halbfinale von Wimbledon gegen Jannik Sinner kein Match mehr bestritten, in Cincinnati wollte Djokovic wohl nur ein bisschen Matchpraxis für die US Open sammeln. Der lan hat aber wohl ein paar mehr Auftritte als nur den einen gegen Thiago Agustin Tirante vorgesehen. Aber: Gut für den Argentinier, der damit innerhalb von zwei Turnieren zwei Top-Ten-Spieler bezwingen konnte.
Den österreichischen Tennisfans sollte Tirante, der aktuell auf Position 50 in den ATP-Charts steht (und damit so hoch wie noch nie), übrigens auch ein Begriff sein. Denn 2024 verabschiedete er Dominic Thiem bei den Generali Open in Kitzbühel bei dessen letztem Auftritt in der Gamsstadt.
Hier das Einzel-Tableau in Cincinnati
