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Kitz-Wildcards für Ofner und Rodionov

Sechs Top-100-Spieler bilden ein Rekord-Qualifikationsfeld beim Generali Open Kitzbühel 2017 und auch Wimbledon-Sensationsmann Sebastian Ofner wird in Kitzbühel aufschlagen.

von Pressemitteilung
zuletzt bearbeitet: 11.07.2017, 13:48 Uhr

Sebastian Ofner schlägt erstmals in Kitzbühel auf

Das Qualifikationsfeld des Generali Open Kitzbühel 2017 präsentiert sich so dicht besetzt wie schon lange nicht: "Es ist ein unfassbarer Quali-Cut Off", strahlt Turnierdirektor Alexander Antonitsch. Im vergangenen Jahr lag der Schnitt noch bei 353, heuer musste der ehemalige Kitzbühel-Finalist Paul-Henri Mathieu als Nummer 138 der Welt um die Kitzbühel-Quali zittern: "Spieler wie Jerzy Janowicz oder Tommy Robredo müssen sich vorerst mit der Warteliste begnügen", so Antonitsch. Insgesamt kämpfen sechs Top-100-Spieler um den Einzug in den Main Draw des Generali Open Kitzbühel. "Die andere Seite der Medaille ist, dass es kein junger Österreicher aus eigener Kraft in die Qualifikation geschafft hat", so Antonitsch.

Ofner und Rodionov mit Quali-Wildcards

Wimbledon-Sensationsmann Ofner wird mit einer Wildcard für die Qualifikation sowie für das Doppel- Hauptfeld ausgestattet: "Natürlich hätte sich Sebastian auch eine Wildcard für den Hauptbewerb verdient. Aber Fakt ist, dass wir wie immer zu wenige Wildcards zur Verfügung haben und die beiden Tickets schon vorab an Jürgen und Gerald Melzer vergeben worden sind. Wir sind froh, dass Sebastian bei uns Qualifikation spielt und freuen uns darauf, ihn zum ersten Mal in Kitzbühel aufschlagen zu sehen - sein erstes Heimturnier nach dem Sensationslauf von Wimbledon", erklärt der Turnierdirektor.

Der 18-jährige Jurij Rodionov, der kürzlich ebenfalls erfolgreich ins Junioren-Turnier von Wimbledon einsteigen konnte, bekommt mit der zweiten Quali-Wildcard die Chance, erstmals sein Können auf ATP-Ebene unter Beweis zu stellen. "Jurij spielt gerade eine gewaltige Saison, macht einen tollen Weg und hat sich die Quali-Wildcard in Kitzbühel mehr als verdient," hält auch der Turnierdirektor große Stücke auf das junge Talent, das derzeit auf Nr. 13 der ITF-Weltrangliste steht.

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11.07.2017, 13:48 Uhr