Generali Race 2022: Kitzbühel ruft, ein CUPRA Born lockt!

Erstmals in der heurigen Generali Race to Kitzbühel Saison hatte der Wettergott mit den ambitionierten Hobby Spielern ein Einsehen! Bei frühsommerlichen Verhältnissen und vorallen ohne einer einzigen Regenunterbrechung ging am gestrigen Montag nach einem umfangreichen und intensiven Tennis-Wochenende mit 126 Nennungen aus zehn Nationen und fünf Bundesländern die zweite Station der Ostregion im Generali Race to Kitzbühel 2022 zu Ende. Und während die Hobbyspieler im Westen des Landes noch auf ihre Saisonpremiere warten müssen, darf sich in Ostösterreich nach dem zweiten Quali-Turnier bereits der ein oder andere Hobbyspieler mit der Quartiersuche im Tiroler Unterland beschäftigen.

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 17.05.2022, 12:09 Uhr

Das Generali Race to Kitzbühel zieht alle spitzenmäßigen Hobbyspieler an
© privat/Claus Lippert
Das Generali Race to Kitzbühel zieht alle spitzenmäßigen Hobbyspieler an

Wer wird die Ouvertüre zum Kitzbüheler ATP Finale bestreiten?

Dominic Thiem hat vor wenigen Tagen seine Zusage für die Generali Open in Kitzbühel gegeben, einem Tennisfest in der Gamsstadt mit tausenden Fans dürfte in der Woche von 23. bis 30. Juli 2022 damit nichts mehr im Wege stehen. Und mitten drin in der Glanz & Glamour-Welt des ATP-Zirkus, und das als VIP-Gäste, werden in den letzten Juli-Tagen auch jene acht Hobby-Spieler(innen) sein, die sich beim großen Finalturnier im Tiebreak-Shootout-Modus mit Handicap System bis in Viertelfinale vorkämpfen werden. Zwei von den glücklichen Herrschaften aus den letzten Acht, werden am Final-Wochenende am vollen Centercourt im Stadion am Kapserfeld sogar das totale Feeling eines ATP Profis erleben, und mit allen genialen Nebengeräuschen wie Stadion-Einmarsch, Schiedsrichter, Linienrichter und Ballkindern die Ouvertüre für das große ATP-Finale geben. Dann geht es auch um den 43.000,-- Euro teuren CUPRA Born, der am vergangenen Wochenende den Hobbyspielern im Union Tennis Center La Ville als Motivation und Blickfang diente.

Zur Anmeldung --> https://www.generaliopen.com/de/generali-race-to-kitzbuehel/

Um diesen CUPRA Born wird beim Finalturnier in Kitzbühel gespielt
© privat/Claus Lippert
Um diesen CUPRA Born wird beim Finalturnier in Kitzbühel gespielt

Für Inas Sarajlic rückt nach Titel-Double im ITN 4,0 Bewerb das Finalturnier in Kitzbühel in greifbare Nähe

Sportlich hat der zweite Auftritt der Kitzbüheler Finalturnier-Bewerber(innen) teils bekannte erfolgreiche Gesichter aus der Premieren-Veranstaltung auf die diesmaligen Siegerfotos gebracht. In der ITN 4,0 Kategorie sammelte der als Nr. 2 gesetzte Titelfavorit Inas Sarajlic sein zweites Kristall ein, und setzte sich mit seinem zweiten Titelgewinn im Rahmen des heurigen Generali Race to Kitzbühel mit dem Punkte-Maximum von 20 Zählern im Zwischenranking klar an die Spitze, und wohl auch schon auf die Meldeliste für das Final-Event auf Goinger Sand. Im Endspiel gegen Deutschlands Milan Volbert zeigte der 17jährige eine unkonstante Vorstellung, bewies aber in der Entscheidung Nerven aus Stahl. Ein 2:6 im Match-Tiebreak verwandelte Sarajlic in ein 10:8, damit hat der Youngster vom WAC einen großen Schritt in Richtung Tiroler Unterland gesetzt. Im ITN Bewerb 5,0 sorgte ein alter Bekannter für die Schlagzeilen des Wochenendes. Stefan Schaaf, einst in seinen besten Jahren als lebende Ballmaschine in Tenniskreisen gefürchtet, wurde trotz eines Zittersieges im Halbfinale gegen Andreas Fuchs seiner Favoritenrolle speziell mit seinem überzeugenden Finalauftritt gegen US-Boy Michael Juritsch voll auf gerecht.

Inas Sarajlic konnte bereits zum zweiten Mal zuschlagen
© privat/Claus Lippert
Inas Sarajlic konnte bereits zum zweiten Mal zuschlagen

Titel-Doppelpack zum 50. Geburtstag - gibts für Sascha Rybak Ende Juli gar ein Auto als nachträgliches Geschenk?

Zwei Mal Kristall daheim im Wohnzimmer, das steht seit Montag Abend auch im Hause Rybak. Nach seinem Erfolg vor drei Wochen bei der Saison-Premiere des Generali Race to Kitzbühel, ließ sich Sascha Rybak auch beim zweiten Quali-Turnier nicht lumpen, schnürte just am Wochenende seines 50. Geburtstags den Titel-Doppelpack in der ITN Kategorie 6,0, und steht als zweiter Zweifach-Champion neben Inas Sarajlic wohl auch mit mehr als einem Bein im großen Finalturnier um den Cupra Born in Kitzbühel. Rybak ist beim Generali Race to Kitzbühel in der ITN 6,0 Klasse seit sieben Matches ungeschlagen, und mit 20 Punkten der überlegen Führende im Race Richtung Gamsstadt. Auf dem Weg zu seinem übrigens achten Karriere-Turniersieg, hatte Geburtagskind Sascha allerdings ein paar bange Momente zu überstehen. So musste der Routinier im Halbfinale gegen Stefan Kroisleitner beim knappen 4:6, 7:6, 13:11 Erfolg nicht weniger als vier Matchbälle abwehren, und auch der Erfolg im Endspiel über den slowenischen Youngster Ivan Pivko fiel mit 6:4, 1:6, 10:8 hauchdünn aus.

Auch Sascha Rybak hat schon zwei Mal zugeschlagen
© privat/Claus Lippert
Auch Sascha Rybak hat schon zwei Mal zugeschlagen

Turniersieg für Kirgisistan, und der 11jährige Jan Kayser mit vielversprechender Talentprobe

Für die obligate exotische Note am vergangenen Generali Race to Kitzbühel Wochenende sorgte Erik Rakhmatulin. Der 26jährige war im ITN 7,0 Bewerb eine Klasse für sich, holte ohne Satzverlust seinen ersten Karriere-Titel und nach seinem Semifinaleinzug im Auftakt-Bewerb vor drei Wochen weitere wichtige 10 Punkte im Race. Vorallem aber zeichnet Rakhmatulin für den ersten Turniersieg der zentralasiatischen Republik Kirgisistan verantwortlich. Ganz heiße Kandidaten auf den Hauptpreis beim Generali Race to Kitzbühel, hat das Finale des ITN 8,0 Bewerbs zu Tage gefördert. Ferdinand Holdhaus und Elias Siegmund begeisterten am Montag Abend bei Flutlicht das Publikum, und zelebrierten am Centercourt des UTC La Ville ein Spielniveau, das weit über ihrem ITN Rating Wert liegt. Damit sind die beiden für das Finalturnier im beliebten Matchtiebreak-Modus mit Handicap-System geradezu für höhere Aufgaben prädestiniert.

Übrigens: Mit dem unterlegenen 8,0 Finalisten Elias Siegmund und der im ITN 9,0-Turnier engagierten Südtirolerin Raphaela Höller, hat der Finaltag zwei große Race-Gewinner(innen) hervorgebracht, die bei der Siegerehrung mit der Medaille für den zweiten Platz Vorlieb nehmen mussten. Denn sowohl Siegmund als auch Höller haben nun schon zwei Endspielteilnahmen und jeweils 16 Punkte zu Buche stehen, und damit wohl hervorragende Karten, Ende Juli um den Cupra Born zu spielen. Das das Generali Race to Kitzbühel eine Veranstaltung für alle Hobbyspieler - egal welcher Spielstärke und welchen Alters - ist, belegt am Ende noch ein abschließender Blick auf die Ehrentafel dieses Tennis-Weekends am Altmannsdorfer Ast in Wien. Denn neben dem Oldies-Titel durch den 50jährigen Sascha Rybak im 6er-Bewerb, gab es auch noch den Triumph eines 11jährigen zu bestaunen. Jan Kayser vom CTP Pötzleinsdorf, hatte von allen Gewinnern des Wochenendes den längsten Weg zu beschreiten. Mit fünf Siegen ohne Satzverlust, legte der "kleine Jan" eine vielversprechende Talentprobe ab, obgleich er natürlich aufgrund seines Alters, kein Kandidat für den schmucken, sportlichen und 43.000 Euro teuren Cupra Born ist.

Jan Kayser hat groß aufgezeigt - spielt als Elfjähriger aber noch nicht um den CUPRA Born mit
© privat/Claus Lippert
Jan Kayser hat groß aufgezeigt - spielt als Elfjähriger aber noch nicht um den CUPRA Born mit

 

 

 

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