Greg Rusedski kritisiert Cincinnati-Veranstalter: "Novak muss geschützt werden"
Novak Djokovic hatte bei seiner Auftaktniederlage gegen Thiago Agustin Tirante in Cincinnati mit Problemen aufgrund der Hitze zu kämpfen. Der ehemalige Weltranglisten-Vierte Greg Rusedski hat nun mehr Rücksichtnahme auf den 39-Jährigen seitens der Turnierveranstalter eingefordert.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
18.08.2026, 16:24 Uhr

Djokovic hatte das Match gegen Tirante eigentlich ganz gut im Griff, bis er nach einem 18-Minuten-Marathon-Game im zweiten Satz physisch etwas einbrach und sich noch in drei Sätzen geschlagen geben musste. Nach dem Match deutete der Serbe an, dass es wohl sein letzter Auftritt in Cincinnati war.
Der ehemalige US Open-Finalist Greg Rusedski hat nun kritisiert, dass Djokovic bei diesen Bedingungen unter Tag spielen musste. „Er ist 39 Jahre alt. Was er erreicht hat, ist phänomenal. Aber es ist körperlich extrem anstrengend, besonders bei der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit in Cincinnati. Es kann brutal sein“, so Rusedski. "Novak muss geschützt werden. Er kann nicht tagsüber spielen. Er muss abends spielen.“
“Er hat sich das verdient”
Der 24-fache Grand Slam-Gewinner habe sich eine Sonderbehandlung verdient, so der Brite, der in Kanada geboren wurde. „Er hat sich das Recht dazu ab 19 Uhr verdient, insbesondere gegen einen jungen Spieler wie den Argentinier Tirante, der den Ball mit unglaublicher Wucht schlagen kann. Das war also ein brutaler Spielplan für Novak.“
„Wir müssen ihm [Djokovic] etwas Zuwendung geben und ihn zur richtigen Tageszeit einsetzen, wenn wir ihn im Turnier halten wollen. Für mich spielt die Terminplanung also eine Rolle. Ich weiß, dass man seine Topspieler wegen Regen und anderen Dingen nicht immer schützen kann, aber ich denke, manchmal muss man eben solche Maßnahmen ergreifen“, so Rusedski.
