„Intensives Training“ - Aber wann kommt Carlos Alcaraz wirklich zurück?
Carlos Alcaraz soll Berichten spanischer Journalisten gemäß die nächste Intensitätsstufe im Training gezündet haben. Aber reicht das auch für ein Antreten bei den US Open.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
17.08.2026, 11:52 Uhr

Andy Roddick hat es in einer der jüngsten Ausgaben seines Podcasts „Served“ sehr anschaulich erklärt: Partien auf drei Gewinnsätze haben nicht nur eine physische, sondern auch eine mentale Komponente. Die sich aber auch körperlich bemerkbar macht. Bestes Beispiel dafür? Carlos Alcaraz! Man erinnere sich an das Halbfinale in Roland-Garros im Jahr 2023, als Alcaraz nach dem Gewinn des zweiten Satzes plötzlich von Ganzkörperkrämpfen geplagt wurde. Was nur zum Teil den körperlichen Anstrengungen geschuldet war, die er bis dorthin leisten musste.
Und genau so eine Situation, führte Roddick auf Nachfrage aus, könne man eben im Training eben nicht simulieren. Da können noch so viele Stunden auf dem Court verbracht werden, Sparringspartner verbraucht wie bei den Großen der Boxgeschichte: Wenn es bei einem Major ans Eingemachte geht, dann ist auch der Kopf gefordert.
Rune hat es nicht eilig mit dem Comeback
Und so kommen aus Spanien Meldungen, nach denen Carlos Alcaraz die Intensität seiner Trainingseinheiten massiv nach oben geschraubt hätte. Was andererseits etwas ist, was man in den sozialen Medien auch bei Holger Rune gesehen hat. Andere Verletzung, schon klar. Aber Runde ist auch schon länger in der Reha. Und trainiert sicherlich schon länger mit Leuten wie Flavio Cobolli oder Alexandre Muller (das hat der Däne übrigens selbst erzählt - auch im Podcast von Andy Roddick).
Rune wird indes nicht bei den US Open 2026 aufschlagen. Offiziell wird er zur noch in der Entry List geführt, aber ein Comeback ist frühestens beim Davis Cup gegen Bulgarien geplant. Wobei auch da gilt: keine Eile.
Was genau die Wasserstandsmeldung aus dem Lager von Alcaraz also wert ist, wird man in dieser Woche erfahren. Da soll das finale Verdikt über ein mögliches Antreten beim letzten Major des Jahres verkündet werden. Und es sollte niemanden überraschen, wenn das Team Alcaraz auch die mentale Komponente in die Entscheidung mit einbezogen hat.
