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Mit "heißen" Tipps von Zverev: Jan-Lennard Struff will Rekordjäger Djokovic stürzen

Auf Jan-Lennard Struff wartet in der Nacht zum Montag das heiße Duell gegen Novak Djokovic - und "Struffi" wollte sich zuvor noch ein paar Tipps holen.

von SID / Red.
zuletzt bearbeitet: 25.07.2021, 15:04 Uhr

Jan-Lennard Struff
© Getty Images
Jan-Lennard Struff

Jan-Lennard Struff klagte gerade über die drückende Hitze in Tokio und wünschte sich deshalb ein Match am Abend gegen Dominator Novak Djokovic - da unterbrach ihn Alexander Zverev sofort. "Tagsüber ist besser für dich", riet er, schließlich habe der Serbe bei den Australian Open schon bewiesen, dass er nachts nahezu unschlagbar ist. Und Struff nahm diesen Schlüssel zum Erfolg schmunzelnd zur Kenntnis: "Wie man hört, brauche ich noch ein paar Tipps von Sascha."

Nach dem souveränen Achtelfinaleinzug mit Zverev im Doppel an einem starken Olympia-Auftakttag der deutschen Tennisprofis rückte für Struff sofort das reizvolle Zweitrundenduell mit Djokovic in den Vordergrund. Am Montag (4. Match nach 4 Uhr MESZ) will er dem Weltranglistenersten, der in diesem Jahr schon die Australian Open, die French Open und Wimbledon gewonnen hatte, bei seiner Jagd nach dem Golden Slam ein Bein stellen. Tipps von Zverev könnte Struff wohl tatsächlich brauchen: Zverev hat Djokovic bereits zwei Mal besiegt, Struff ist in fünf Duellen mit dem 20-fachen Majorsieger noch ohne Erfolg, konnte bislang nur einen Satz gewinnen.

"Es wird nicht unbedingt leichter gegen Novak", sagte der 31-Jährige, der schon beim 6:3, 6:4 in der ersten Runde gegen den Brasilianer Thiago Monteiro starke Form bewiesen hatte. Nach nur zwei Stunden Pause legte er mit Zverev ein beeindruckendes 6:2, 7:6 (7:5) gegen die an Position fünf gesetzten Polen Hubert Hurkacz/Lukasz Kubot nach, das die Medaillenträume beim deutschen Topduo wachsen ließ.

Zverev würde lieber abends spielen

"Ich spiele das Doppel nicht zum Reinkommen", sagte Zverev, der am Sonntag gegen Lu Yen-Hsun (Taiwan) bei seinem Auftakt im Einzel-Wettbewerb gewann: "Ich spiele, weil ich für mich und Struffi schon eine Medaillenchance sehe. Wir wollen noch einiges erreichen." 

Entgegen seines Rats an Struff würde der Weltranglistenfünfte für seine kommenden Matches aber den Abend bevorzugen - und nicht bei Temperaturen über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. "Ich wundere mich schon ein bisschen, dass wir so richtig tagsüber spielen", kritisierte Zverev die Organisatoren: "Die anderen Sportarten, bei denen es um Ausdauer und längere Zeiten geht, laufen alle abends."

Doch trotz der unangenehmen Bedingungen hatten auch der zweimalige French-Open-Champion Kevin Krawietz und Tim Pütz mit einer bärenstarken Vorstellung im Doppel sowie Nachrückerin Anna-Lena Friedsam für gute Stimmung beim Deutschen Tennis Bund (DTB) gesorgt. Krawietz/Pütz ließen den Argentiniern Facundo Bagnis/Diego Schwartzman beim 6:2, 6:1 keinerlei Chance.

Das Selbstvertrauen ist beim Duo aus Coburg und Frankfurt/Main groß. "Jeder ist schlagbar", sagte Krawietz: "Wir müssen unsere Leistung abrufen, dann ist vieles drin."

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von SID / Red.

Sonntag
25.07.2021, 17:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.07.2021, 15:04 Uhr

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