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Andy Murray – Inspiration von Green und Seitpferd

Der Schotte hat in Rio vor allem den interdisziplinären Austausch genossen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 19.08.2016, 07:52 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 14: Max Whitlock of Great Britain competes in the Men's Pommel Horse Final on Day 9 of the Rio 2016 Olympic Games at the Rio Olympic Arena on August 14, 2016 in Rio de Janeiro, Brazil. (Photo by Ryan Pierse/Getty Ima...

Die Anstrengungen, die in Großbritannien in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London unternommen wurden, tragen auch vier Jahre später noch Früchte: Im Medaillenspiegel liegen die Damen und Herren von der Insel zwei Tage vor Abschluss der Veranstaltung in Rio de Janeiro hinter den USA auf dem zweiten Rang, 22 Goldmedaillen hat nicht einmal die Sport-Großmacht China zu bieten.Andy Murrayhat mit der Wiederholung seines Triumphes von London seinen Teil dazu beigetragen, die erhoffte zweite Medaille an der Seite von Bruder Jamie wurde auf Tokio 2020 aufgeschoben.

Die Erfahrung in Rio de Janeiro hat Andy Murray natürlich dennoch genossen, wie so viele Topsportler hat den Schotten vor allem der Austausch mit Spitzenkräften aus anderen Disziplinen begeistert, ja sogar inspiriert. Ganz oben auf der Liste Murrays dabei: der erste Olympiasieger der jüngeren Geschichte im Golf, Justin Rose, und Turner Max Whitlock, dessen Sportart es der Nummer zwei der Welt besonders angetan hat. „Die Turner und was sie mit ihren Körpern machen können, faszinieren mich“, erklärte Murray gegenüber dem Portal „Scotsman“. „Ich habe mit Max ein wenig über seinen Trainingsplan gesprochen, und der ist unglaublich.“

Der Unterschied zur Tour

Den Sieg von Justin Rose in einem engen Finale gegen den Schweden Henrik Stenson habe er vor seinem Finalauftritt verfolgt, die Gespräche mit Whitlock für zusätzliche Reize gesorgt. „Sie haben mich beide inspiriert. Und das Gefühl habe ich weder auf der ATP-Tour noch bei einem Grand-Slam-Turnier.“ Hört sich nach einem schwierigen Arbeitsauftrag für Ivan Lendl bei den anstehenden US Open in New York City an.

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