tennisnet.comATP › Olympia

Kulinarisch keine Reise wert

Timea Bacsinszky beschwert sich über die Verpflegung in Rio de Janeiro.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.08.2016, 17:16 Uhr

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 04: Tennis player Timea Bacsinszky of Switzerland talks while attending a press conference on August 4, 2016 in Rio de Janeiro, Brazil. (Photo by Ker Robertson/Getty Images)

Immerhin: Im Doppelwettbewerb an der Seite vonMartina HingishatTimea Bacsinszkydoch noch ihren Premieren-Sieg bei Olympischen Spielen gefeiert. Nachdem sie zuvor, wie schon vor acht Jahren in Peking, im Einzel in der ersten Runde verloren hatte. Die Umstände, unter denen ihre Niederlage gegen Shuai Zhang zustande gekommen ist, sind der Schweizerin aber sauer aufgestoßen. Buchstäblich. „Das Essen war furchtbar und ungenießbar. So etwas sollte man nicht servieren. Es hatte zwar Früchte im Athleten-Dorf, aber nicht das, was ich gerne gegessen hätte. Wir sind Profi-Sportler, das geht einfach nicht“, wird Bacsinszky in der Online-Ausgabe der Schweizer Zeitung „Blick“ zitiert.

Tatsächlich genießen die Spielerinnen auf der WTA-Tour im Regelfall kulinarische Bestbetreuung, gerade der Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart setzt Jahr für Jahr aufs Neue Maßstäbe. Timea Bacsinszky war dort in diesem Jahr nicht am Start, ist aber in jedem Fall Besseres gewohnt als das, was ihr im Olympischen Dorf kredenzt wird: „Sie haben mir ein paar Sandwiches organisiert, aber diese waren einfach ungenießbar – das kann einfach nicht sein.“

von tennisnet.com

Sonntag
07.08.2016, 17:16 Uhr