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Olympia-Verschiebung: Läuft Roger Federer die Zeit davon?

Oldie - aber auch Goldie? Die Verschiebung der Olympischen Spiele könnte die Hoffnungen einiger alternder Sportstars auf einen triumphalen Abschied platzen lassen. In der Tennisszene betrifft dies vor allem Roger Federer und Serena Williams.

von SID
zuletzt bearbeitet: 01.04.2020, 11:49 Uhr

Roger Federer und Stan Wawrinka 2008 in Peking
© Getty Images
Roger Federer und Stan Wawrinka 2008 in Peking

Die Haare noch lang und voll, von Falten im Gesicht keine Spur, die Augen strahlen - fast so sehr wie die Goldmedaille, die Roger Federer in die Kamera hält. Knapp zwölf Jahre alt ist dieses Foto.

2008 holte der Tennis-Maestro in Peking an der Seite von Stan Wawrinka Olympia-Gold im Doppel für die Schweiz, lange her. Doch auch nach der Verschiebung der Spiele ins nächste Jahr soll es das noch nicht gewesen sein. "Wir sehen uns in 2021", schrieb Wawrinka zu dem Bild mit Federer, das er jetzt bei Twitter postete.

Federer lernte sein Frau in Sydney kennen

Federer wird in diesem Sommer 39 Jahre alt, derzeit streikt sein Körper, das Knie macht Probleme. Reicht es noch einmal für den ganz großen Traum? Wie der Schweizer könnten auch andere Sportstars nächstes Jahr in Japan womöglich einen Tick zu betagt sein, um einen goldenen Abschied von der Olympia-Bühne hinzulegen.

Golf-Legende Tiger Woods wird ohnehin immer wieder von Verletzungen ausgebremst und demnächst 45, Sprint-Mama Allyson Felix ("Ich hoffe immer noch, das Gefühl zu erleben, 2021 auf diesem Podium zu stehen") feiert bald ihren 35. Geburtstag, Tennis-Queen Serena Williams wird im September nächsten Jahres 40. 

Für Federer, der neben Gold in Peking vier Jahre später noch Silber im Einzel gewonnen hat, ist Olympia übrigens nicht nur sportlich von großem Wert. 2000 in Sydney lernte der Vater von vier Kindern seine Frau Mirka kennen. "Insgesamt waren es wahrscheinlich die unglaublichsten Olymp

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