Taylor Townsend: Die Frau an Alexander Zverevs (Mixed-)Seite
Alexander Zverev hat beim Mixed-Wettbewerb der US Open 2026 mit Taylor Townsend eine der besten Doppelspielerinnen der Welt als Partnerin an seiner Seite.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
24.08.2026, 20:28 Uhr

Alexander Zverev sei nicht ihre erste Wahl für das gemischte Doppel bei den US Open 2026 gewesen, hat Taylor Townsend ja vor ein paar Tagen erklärt. Aber so genau weiß man es natürlich auch nicht, nach welchen Kriterien die USTA die Prominenten-Paarungen für die zweite Ausgabe des neuen Mixed-Events zusammen würfelt. Anzunehmen ist, dass Novak Djokovic und Aryna Sabalenka gefragt wurden, ob sie denn miteinander spielen wollten. Aber auch die Paarung Serena Williams mit Carlos Alcaraz ist eher dem Zufall entsprungen. Schließlich war bis vor kurzem unklar, ob Alcaraz überhaupt antritt.
Aber gut: Taylor Townsend wird es also gemeinsam mit Alexander Zverev wagen, in Runde eins warten Flavio Cobolli und Belinda Bencic. Mit letzterer hat Zverev im vergangenen Jahr noch gemeinsam gespielt, jetzt trifft man sich auf gegenüberliegenden Seiten des Netzes wieder. Alexander Zverev hat in diesem Jahr im Doppel schon ein Turnier gewonnen, in Acapulco war’s, gemeinsam mit Kumpel Marcelo Melo.
Townsend mit brillantem Händchen am Netz
Da bringt Taylor Townsend schon deutlich mehr Meriten im Paarlauf mit. 16 Titel hat die 30-jährige US-Amerikanerin schon geholt, ihre größten Erfolge kamen an der Seite von Katerina Siniakova zustande. Die Tschechin hatte schon mit Barbora Krejcikova den Karriere-Grand-Slam (plus olympische Goldmedaille) komplettiert, aber auch mit Coco Gauff und eben nun mit Townsend noch nachgelegt.
Drei Majors haben Siniakova und Townsend schon gemeinsam gewonnen, lediglich die US Open fehlen noch in der Sammlung. Die Aufgabenverteilung der beiden sieht in der Regel vor, dass Taylor Townsend ihr unglaublich gute Händchen am Netz ausspielt, während Katerina Siniakova von der Grundlinie aus brilliert.
Das könnte auch der Ansatz mit Alexander Zverev sein, der aber darüber hinaus natürlich noch einen Aufschlag mitbringt, der es jeder Partnerin leichter macht. Für den Deutschen, der das Einzel-Turnier als Nummer eins starten wird, ist es indes nichts Neues, dass er in einem Doppel auf eine starke linke Hand am netz vertrauen darf: Schließlich hat Sascha mit Bruder Mischa ja oft genug im Doppel gespielt.
