US Open: Carlos Alcaraz und die mysteriöse Nummer 19
Carlos Alcaraz steigt heute wieder in den Tenniszirkus ein. Kleine Rätsel gibt ein Merchandise-Artikel des Spaniers auf.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
31.08.2026, 10:56 Uhr

Mehr als vier Monate hat die Tenniswelt auf die Rückkehr von Carlos Alcaraz warten müssen, heute wird es am Nachmittag (Ortszeit) in New York City endlich so weit sein. Niemand weiß, wie gut Alcaraz in Form ist, die Vorstellung beim Mixed an der Seite von Serena Williams hat keine Rückschlüsse zugelassen. Erster Gegner wird Roman Safiullin sein, den man auf keinen Fall unterschätzen sollte.
Die Rückkehr des Titelverteidigers nach New York City ist aber nicht nur für die Fans wichtig, sondern auch für Sponsoren und den Ausrüster von Alcaraz. Ganz besonders auch deshalb, weil mit Jannik Sinner ein Markenkollege ja ausfällt. Eben dieser Ausrüster hat wie schon im letzten Jahr einen eigenen Store auf der Anlage, integriert in das Louis Armstrong Stadium.
Ein Kurzbesuch lohnt sich immer, auch wenn es keine „offizielle“ Ware der US Open zu erwerben gibt. Das bleibt den Partnern der USTA vorbehalten. Aber was soll’s: Das T-Shirt mit dem „Ramos“ auf der Brust macht auch so gute Laune. Und gibt aber Rätsel auf: Denn auf der Rückseite steht nicht nur „Alcaraz“, sondern ist auch die Nummer 19 vermerkt.
Hmmm. Was hat das zu bedeuten? Eine Schnellrecherche ergibt, dass Carlos Alcaraz erst 2021 erstmals bei den US Open am Start war. Bis zum 19. Grand-Slam-Titel ist es auch noch weit. Flushing Meadows ist auch nicht der 19. Gemeindebezirk in New York. Dieses verrückte Internet meint dazu, dass die Zahl „19“ den historischen Aufstieg von Carlos Alcaraz symbolisieren soll. Unseretwegen. Aber warum wird Jannik Sinner in derselben Kollektion dann mit der Nummer 22 bedacht?
Das sind Fragen, die sich die Fans heute im Arthur Ashe Stadium nicht stellen müssen. Denn da wird Carlos Alcaraz ja mit dem diesjährigen Wettkampfoutfit seines Ausrüsters einlaufen. Und das ist ganz stark an die New York Knicks angelehnt. Bei denen mit einigem Recht eine „26“ auf dem Rücken prangen sollte. Denn in diesem Jahr ging die seit Mitte der 1970er-Jahre anhaltende Titelflaute zu Ende.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
