US Open: Fritz brilliert - und profitiert vom Aus von Auger-Aliassime
Taylor Fritz ist ohne Probleme in die dritte Runde der US Open 2026 eingezogen. Sein potenzieller Viertelfinalgegner Félix Auger-Aliassime musste sich dagegen schon verabschieden.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
03.09.2026, 21:48 Uhr

Noch haben die US-Amerikaner einige ziemlich heiße Eisen im Feuer für den ersten für den ersten Einzel-Titel bei einem Major seit dem Sieg von Andy Roddick bei den US Open 2003. Und Taylor Fritz mag dabei sogar das heißeste sein. Warum? Weil er im Gegensatz zu Ben Shelton, Frances Tiafoe und Tommy Paul in Flushing Meadows schon einmal das Finale erreichen konnte.
Und das Turnier lässt sich für Fritz ziemlich gut an. Denn nach dem lockeren Auftaktsieg gegen Darwin Blanch dominierte der an Position neun gesetzte Fritz den Italiener Mattia Bellucci nach Belieben, gewann mit 6:0, 6:1 und 6:1. Jetzt geht es gegen Francisco Cerúndolo um den Einzug ins Achtelfinale. Dort könnte Flavio Cobolli warten. Cerundolo gewann am frühen Donnerstag einen Abnutzungskampf gegen Jan-Lennard Struff über fünf Sätze.
Darderi wartet wohl auf Musetti
In weiterer Folge wäre auch Félix Auger-Aliassime ein möglicher Gegner für Taylor Fritz gewesen, nämlich in der Runde der letzten acht. Aber der Kanadier, der auf sein Heim-1000er in Montreal wegen einer Verletzung verzichten musste, wirkte bei seinem Auftritt gegen Karen Khachanov nach wie vor nicht ganz fit. Khachnaov gewann mit 6:7 (5), 6:3, 6:2 und 6:2. Und spielt übermorgen entweder gegen Ignacio Buse oder Benjamin Bonzi.
Eher unbemerkt hat sich auch Luciano Darderi einen Platz in Runde drei erspielt. Der Italiener besiegte Dalibor Srvcina mit 6:3, 6:74), 6:4 und 6:4. Und machte damit ein potenzielles Treffen mit Landsmann Lorenzo Musetti klar. Der aber muss zunächst einmal gegen Dane Sweeny gewinnen.
Hier das Einzel-Tableau in New York
