Vereint Djokovic, Federer und Nadal in sich - Andre Agassi adelt Carlos Alcaraz
Für Andre Agassi ist Carlos Alcaraz eine Mischung aus den Big3. Das ist durchaus eine Adelung durch eine Tennislegende, die mit allen drei großen Namen selbst auf dem Platz gestanden hat. Wenn auch in unterschiedlichen Konstellationen.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
25.08.2026, 20:38 Uhr

Andre Agassi wird in der kommenden Nacht mit Andy Roddick, John McEnroe und Roger Federer in einem Showmatch im Arthur Ashe aufschlagen wird, zeigte sich von dem rückkehrenden Carlos Alcaraz beeindruckt. Der Spanier kommt nach einer langwierigen Handgelenksverletzung in New York zurück. Agassi adelte den siebenfachen Grand-Slam-Sieger nun mit einem bestimmten Satz.
"Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer haben den Sport auf jeweils eigene Art und Weise geprägt. Heute sehen wir Spieler, wie Carlos, die alle drei Stile in sich haben, wenn sie es möchten“, äußerte sich Andre Agassi vor seinem Aufgalopp auf dem größten Court in Flushing Meadows. Dass Carlos Alcaraz als vielseitigster Spieler auf der Tour gilt, ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Doch der direkte Triple-Vergleich mit den ehemaligen Big3 kommt defintiv einer Adelung gleich.
Agassi spielte einst gegen Nadal und Federer
Immerhin hat Andre Agassi nicht nur selbst acht Grand-Slam-Titel gewonnen und prägte zu seiner Zeit selbst einen neuen Stil im Tennisgeschäft. Der 56-Jährige spielte zudem auch noch selbst gegen Nadal und Federer und coachte zudem Novak Djokovic . Der US-Amerikaner war damit also ganz nah dran am Schaffen der drei ehemaligen Vorreiter der Tennisszene, um so eine Bewertung treffen zu können.
Gegen Rafael Nadal ging es übrigens damals ohne einen Sieg für Agassi in die Tennisrente. Beide Duelle entscheid der Spanier für sich. Gegen Roger Federer gelangen immerhin drei Siege, dem stehen aber acht Niederlagen gegenüber.
In New York hat Carlos Alcaraz mit der Teilnahme bei den US Open die Chance auf eine Titelverteidigung. Im letzten Jahr siegte der Spanier im Endspiel in vier Sätzen gegen den nun fehlenden Weltranglistenersten Jannik Sinner. Durch die lange Abwesenheit des aktuell Weltranglistendritten ist eine Titelverteidigung zwar nicht erwartbar, wäre in der Theorie aber die erste Titelverteidigung bei den Männern seit 2008. Damals gewann Roger Federer zum vierten Mal in Folge.
