Vor dem Heim-1000er: Wie geht es eigentlich Victoria Mboko?

Eigentlich stünde ab kommender Woche die Titelverteidigung von Victoria Mboko beim WTA-Tour-1000-Turnier in Kanada an. Alleine: Ihr Start steht in Frage.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 08:25 Uhr

Victoria Mboko vor ein paar Wochen im Londoner Queen´s Club
© Getty Images
Victoria Mboko vor ein paar Wochen im Londoner Queen´s Club

Das WTA-Tour-500-Turnier im Londoner Queen´s Club hätte eigentlich ein Highlight für Victoria Mboko werden sollen. Und bis zu einem gewissen Grad war es das dann ja auch: Denn Mboko erlebte das Comeback von Serena Williams aus nächster Nähe mit, nämlich als deren Partnerin im Doppel. Da gab es sogar einen Auftaktsieg zu feiern - zu einem zweiten Match kam es aber nicht mehr. 

Denn in ihrem Einzel gegen Karolina Pliskova rutschte Mboko unglücklich weg, verletzte sich am Knie. Wie schwer genau, das ist nun die Frage. An eine Teilnahme in Wimbledon war jedenfalls nicht zu denken. Und auch seither hat man die 19-jährige Kanadierin nicht mehr gesehen. Dabei steht nun das wohl wichtigste Turnier an, abgesehen von den Grand-Slam-Events: das 1000er in Toronto. 

Mboko schon mit drei Finalteilnahmen 2026 

Sollte Mboko dort an den Start gehen, dann täte sie dieses als Titelverteidigerin. Denn im vergangenen Jahr hatte sie in Montreal eine Überraschung nach der anderen geliefert, was schließlich auch im Finalsieg gegen Naomi Osaka mündete. Dass dies keine Eintagsfliege war, zeigte Mboko später im Jahr mit einem weiteren Championat in Hongkong. 

Und auch 2026 ist es eigentlich ganz prächtig gelaufen: In Adelaide und in Doha stand Victoria Mboko jeweils im Endspiel, musste sich dort nur Mirra Andreeva und Karolina Muchova geschlagen geben. Auf Sand gab es ein weiteres Endspiel in Strasbourg (Niederlage gegen Emma Navarro). Jetzt aber gilt das Prinzip Hoffnung: Und zwar, dass Mboko fit genug für ihr Heimturnier ist.
 

von Jens Huiber

Mittwoch
29.07.2026, 17:40 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 08:25 Uhr