Wimbledon: Snigur nimmt überraschend Landsfrau Svitolina raus
In der Auftaktrunde von Wimbledon hat die Ukrainerin Daria Snigur für eine faustdicke Überraschung gesorgt, indem sie ihre favorisierte Landsfrau Elena Svitolina in zwei Sätzen bezwingen konnte.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
30.06.2026, 19:55 Uhr

Eigentlich schien für viele die größte Randnotiz der Auftakt-Begegnung in Wimbledon zwischen Elina Svitolina und Daria Snigur zu sein, dass es sich dabei um ein Duell zwischen zwei Ukrainerinnen mit der klaren Favoritenrolle für die an Nr. 8 gesetzte Svitolina handeln würde. Doch dass sich die 24-jährige Snigur gerade auf schnellen Belägen pudelwohl fühlt und auch vor großen Namen nicht zurückschreckt, demonstrierte sie 2022 eindrucksvoll mit ihrem Auftakt-Sieg bei den US Open gegen die ehemalige Weltranglistenerste Simona Halep.
Zwar erwischte Svitolina einen Traumstart und konnte vier Spielgewinne in Folge für sich verbuchen, doch Snigur fand immer besser zu ihren geradlinigen und druckvollen Schlägen und konnte sogar noch den ersten Satz zu ihren Gunsten entscheiden. Auch im zweiten Akt knüpfte die Weltranglisten-77. an ihrem Momentum an und übernahm nach ausgeglichenem Beginn wieder komplett die Kontrolle. Mit ihrem zweiten Matchball besiegelte die ehemalige Junioren-Wimbledonsiegerin den 7:5, 6:2-Erfolg nach 67 Minuten. In der zweiten Runde bekommt sie es mit der französischen Qualifikantin Leolia Jeanjean zu tun.
Navarro ringt Badosa nieder
Einen harten Kampf hatte die an Nr. 23 gesetzte Emma Navarro zum Auftakt zu überstehen. Gegen die ehemalige Weltranglisten-2. Paula Badosa aus Spanien sah sich die US-Amerikanerin mit einem Satz im Rückstand, konnte aber der Partie noch eine Wendung geben und triumphierte nach 2:21 Stunden mit 4:6, 6:3, 7:5. In der zweiten Runde trifft die 25-Jährige auf die Kraus-Bezwingerin Oksana Selekhmeteva.
Hier das Einzel-Tableau der Damen aus Wimbledon
