WTA Toronto: Rybakina folgt Swiatek mit Comeback-Sieg ins Finale

Mit einer erneut kämpferisch starken Leistung drehte die Kasachin Elena Rybakina beim WTA-1000-Turnier in Toronto ihr Halbfinale gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff nach verlorenem ersten Durchgang. Im Endspiel bekommt es die zweifache Major-Siegerin mit der Polin Iga Swiatek zu tun, die sich ebenfalls in drei Sätzen gegen die Ukrainerin Elena Svitolina behaupten konnte.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 13.08.2026, 08:09 Uhr

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Mit ihrem vierten Dreisatz-Erfolg im Turnierverlauf kämpfte sich Elena Rabakina in Toronto ins Endspiel.

Swiatek stoppt Svitolinas 1000er-Lauf

Eine alles andere als leichte Aufgabe fand die Polin Iga Swiatek im ersten Halbfinale des WTA-1000er-Events in Toronto mit Elina Svitolina vor, schließlich befand sich die Ukrainerin nach ihrem Turniersieg in Rom und den Auftakt-Erfolgen in Kanada auf einem 10:0-Lauf auf 1000er-Ebene. Zudem lag Swiatek im direkten Vergleich vor der Partie nur knapp mit 4:3 in Front.

Nachdem aber die an Nr. 7 gesetzte Swiatek im ersten Spiel zwei Break-Chancen ihrer 31-jährigen Gegnerin abwehren konnte, übernahm sie mit ihrem konsequenten Grundlinienspiel das Kommando und erspielte sich eine schnelle 4:0-Führung, die sie trotz zweier eigener Aufschlagverluste zum sicheren Satzgewinn transportieren konnte.

Umgekehrtes Bild dann im zweiten Durchgang, in dem Svitolina das Zutrauen in ihre temporeichen Schläge gefunden hatte. Nach dem Gewinn der ersten fünf Spiele ließ sie ihre 25-jährige Gegnerin nur einmal bei eigenem Aufschlag anschreiben, wobei Swiatek noch drei Satzbälle abwehren konnte, ehe die auf Position 9 geführte Svitolina bei eigenem Service souverän den Deckel auf den Satzgewinn draufmachte.

Im Entscheidungs-Durchgang war es Svitolina, die zuerst am Drücker war und im fünften Spiel bei ihrer sechsten Break-Chance endlich zupacken konnte. Doch Swiatek konterte mit dem direkten Re-Break, war fortan nicht mehr zu stoppen und sicherte sich mit drei hintereinander gewonnenen Spielen den finalen 6:3, 1:6, 6:3-Erfolg nach 2:17 Stunden, durch den sie in ihr erstes Endspiel der Saison einziehen konnte.

Nach der Begegnung kommentierte die ehemalige Weltranglistenerste auf der Pressekonferenz: „Gegen Elina ist es immer schwer, deshalb bin ich froh, dass ich dieses Match gewonnen habe. Vor allem, dass ich im dritten Satz zurückgekommen bin und besser gespielt habe. Das ist definitiv eine große Verbesserung.“

Rybakina feiert Comeback-Erfolg gegen Gauff

Eine erneut kämpferische Leistung war von Elena Rybakina im zweiten Toronto-Halbfinale gegen Coco Gauff im ersten Aufeinandertreffen nach vier Jahren gefragt. Nachdem die Kasachin im ersten Spiel drei laufende Break-Möglichkeiten verstreichen lassen musste, fand auch die US-Amerikanerin ihren Rhythmus bei eigenem Service, die sich anschließend diesbezüglich schadlos halten. Zwar konnte die 22-jährige Gauff beim Stand von 5:4 ihrerseits einen Satzball nicht nutzen, packte aber zwei Spiele später konsequent zu.

Im zweiten Akt fand die 27-jährige Rybakina immer besser zu ihrem Power-Tennis und fixierte nach dem befreienden Break im fünften Spiel mit vier hintereinander gewonnenen Spielen den Satzgleichstand. Auch im dritten Satz hatte Gauff von Beginn an Mühe, das druckvolle Spiel ihrer Gegnerin zu unterbinden. Analog zum zweiten Durchgang brachte sich Rybakina erneut mit einem Break zur 3:2-Führung in Front und war bis zum Ende des 5:7, 6:2, 6:2-Erfolgs nach exakt zwei Stunden nicht mehr zu stoppen, den sie mit einem Aufschlag-Winner besiegeln konnte.

Auch in ihrem ersten Finale in Kanada dürfte Rybakina gegen Swiatek wieder voll gefordert sein, schließlich lässt der direkte Vergleich bei 6:6 eine weitere ausgeglichene Partie erwarten.

Hier das Einzel-Tableau aus Toronto

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Donnerstag
13.08.2026, 08:05 Uhr
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