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Alexander Zverev: Thomalla-Trick & eine (zu) lange Saison

Alexander Zverev musste beim letzten ATP-Masters-1000-Event des Jahres in Paris-Bercy einigermaßen chancenlos im Halbfinale die Segel streichen. Die Saison sei bereits zu lange, betonte der Weltranglistendritte im Anschluss. Im Halbfinale selbst konnte der Deutsche nur aufgrund eines Tricks von Neo-Partnerin Sophia Thomalla auf deren Unterstützung zählen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 08.11.2021, 19:25 Uhr

Alexander Zverev beklagte in Paris die Länge der Saison
Alexander Zverev beklagte in Paris die Länge der Saison

Und plötzlich ist sie überall. Das Gerücht rund um eine mögliche Liaison zwischen Alexander Zverev und Sophia Thomalla war noch gar nicht richtig aufgekommen, da stand das neue Traum-Pärchen des deutschen Tennissports bereits im Rampenlicht. Beim Triumph des gebürtigen Hamburgers beim ATP-500-Event von Wien war die 32-Jährige ebenso an der Seite Zverevs wie bei dessem deutliche Aus im Halbfinale des ATP-Masters-1000-Events von Paris-Bercy. Mit 6:2 und 6:2 musste sich der 24-Jährige dort chancenlos Daniil Medvedev geschlagen geben. 

Auch im Moment der Niederlage hielt sich Dauergast Thomalla in der Box des Neo-Weltranglistendritten auf. Wenngleich es dafür einen kleinen Trick benötigte. Berichten der Kronen Zeitung zufolge habe sich die Berlinerin in Paris nämlich als Physio Zverev ausgewiesen, zuständig für das körperliche Wohlbefinden des gebürtigen Hamburgers. Nur so habe das Model einen Platz in der Box von Alexander Zverev ergattert, berichtet die Tageszeitung. 

Zverev prangert Saison-Länge an 

Geholfen hat diese Unterstützung bekanntermaßen wenig, gegen einen bärenstark aufspielenden Daniil Medvedev wirkte Zverev zumeist auf verlorenem Posten. Die Anstrengungen der letzten Monaten waren dem Weltranglistendriten zudem deutlich anzusehen. Ein Umstand, der beim 24-Jährigen im Anschluss an sein Aus in Paris-Bercy durchaus für Unmut sorgte, die Saison sei schlichtweg zu lange, prangerte Zverev laut Bild an: "Die Saison ist einfach zu lang. Wir spielen zu viele Turniere. Januar bis November, da muss sich was ändern."

Und die Saison 2021, sie ist noch nicht zu Ende für den 18-fachen Tour-Sieger. Kommende Woche wartet mit den Nitto-ATP-Finals noch das letzte große Saisonhighlight auf Zverev, der hinter Djokovic und Medvedev als Nummer drei nach Turin reisen wird. Völlig ungeachtet des Ausgangs in Turin kann Zverev indes mit seinem Spieljahr duchwegs zufrieden sein, fünf Titel hat der Hamburger auf der ATP-Tour einheimsen können, zudem schaffte der Deutsche zum ersten Mal seit 2019 wieder den Sprung unter die besten Drei der Weltrangliste. 

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von Michael Rothschädl

Montag
08.11.2021, 21:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.11.2021, 19:25 Uhr

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