Alexandra Eala besiegt in Madrid den „ova“-Fluch

Mit einem Zweisatz-Erfolg gegen die Russin Anastasia Pavlyuchenkova durfte die Filipina Alexandra Eala nicht nur einen erfolgreichen Start beim WTA-1000er-Event in Madrid auf ihrem nicht gerade bevorzugten Sandbelag bejubeln, sondern konnte auch nach genau einem Jahr an Ort und Stelle wieder eine Spielerin bezwingen, deren Name auf „ova“ endet.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 23.04.2026, 16:52 Uhr

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Mit ihrem Erfolg gegen Anastasia Pavlyuchenkova beendete Alexandra Eala in Madrid ihre einjährige Negativserie gegen osteuropäische Spielerinnen mit der Namensendung "ova".

Der Sandbelag und Alexandra Eala, das war bislang noch nicht die ganz große Liebe. Mit starken Resultaten auf Hard-Court konnte sich die 20-jährige bereits in die Top 30 spielen, doch auf der roten Asche blieben die ganz großen Resultate bislang noch aus. Sinnbildlich dafür steht, dass die Filipina in ihrer Profilaufbahn, von der untersten Ebene angefangen, all ihre Titel bislang auf Hartplatz einfahren konnte. Zudem gestaltete sich ihr diesjähriger Saisonauftakt auf Sand bislang alles andere als verheißungsvoll. Einer Zweitrunden-Niederlage beim 500er-Turnier in Linz folgte eine Auftaktpleite beim gleichkategorisierten Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart.

Große Erleichterung dürfte Eala deshalb verspürt haben, als sie in der Caja Magica gegen die Russin Anastasia Pavlyuchenkova den Matchball zum souveränen Zweisatz-Erfolg verwandeln konnte und damit zum dritten Mal in Folge ihr Auftakt-Match im Hauptfeld von Madrid erfolgreich gestalten konnte, was ihr auf 1000er-Ebene auf Sand bislang nur in der spanischen Hauptstadt gelang. 

Ebenso dürfte der Erfolg gegen die ehemalige Weltranglisten-11. eine doppelte Genugtuung bei der aktuellen Nr. 44 im WTA-Ranking ausgelöst haben. Denn genau vor Jahresfrist besiegte Eala in Madrid zum Auftakt die Bulgarin Viktoriya Tomova und sollte daraufhin in den nächsten zwölf Monaten, bei acht Niederlagen in Folge, keine Spielerin mehr bezwingen, deren Name auf „ova“ endet. Bereits auf Rasen nahm das Unheil diesbezüglich gegen zwei Tschechinnen seinen Lauf, als sie sich jeweils zum Auftakt beim 125er-Event in Birmingham Linda Fruhvirtova und beim Major in Wimbledon der Titelverteidigerin Barbora Krejcikova geschlagen geben musste.

Auch auf ihrem favorisierten Hartplatz-Belag sollte der Turnaround diesbezüglich nicht gelingen. So musste sie bis zum Jahresende sowohl beim 1000er-Turnier in Montreal der Tschechin Marketa Vondrousova als auch beim 250-Event in Osaka deren Landsfrau Tereza Valentova zum Auftakt-Erfolg gratulieren. Besserung zeigte sich diesbezüglich auch zu Beginn der aktuellen Spielzeit nicht. Bei den Turnieren im mittleren Osten musste sie sich erst beim 500er-Event in Abu Dhabi der Russin Ekaterina Alexandrova beugen, ehe sie beim 1000er-Turnier in Doha die nächste Auftakt-Niederlage gegen Valentova hinnehmen musste.

Zwei Gesichter zeigte Eala dann beim diesjährigen Sunshine-Double in den Vereinigten Staaten. Nachdem sie bei beiden 1000er-Turnieren jeweils bis ins Achtelfinale vordringen konnte, setzte es sowohl in Indian Wells gegen die Tschechin Linda Noskova als auch in Miami gegen deren Landsfrau Karolina Muchova deutliche Klatschen. Geradezu drehbuchartig nun der Erfolg in Madrid gegen Pavlyuchenkova, mit dem sie genau nach einem Jahr am selben Ort auf ihrem unliebsamen Sandbelag diese Negativserie beenden konnte. In der nächsten Runde wartet nun die Belgierin Elise Mertens, ehe in Runde 3 mit der ehemaligen Wimbledonsiegerin Marketa Vondrousova die nächste „ova“ drohen könnte. Diese müsste allerdings erst noch ihre Partie gegen die Griechin Maria Sakkari überstehen.

Hier das Einzel-Tableau der Damen aus Madrid

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Noskova Linda
Valentova Tereza
Fruhvirtova Linda
Alexandrova Ekaterina
Eala Alexandra
Marketa Vondrousova
Mertens Elise

von Dietmar Kaspar

Freitag
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