„Die Amis lieben oder hassen mich“

Nach einigen Beschwerden und Nachfragen hat die Deutsche den „Petko-Dance“ durch den „Petko-Dunk“ ersetzt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 10.01.2012, 14:04 Uhr

Neues Jahr, neues Siegesritual.Andrea Petkovichat mit Beginn des neuen Jahres ihrem „Petko-Dance“ abgeschworen und feierte ihre drei bisherigen Saisonsiege mit dem „Petko-Dunk“. Dabei führt die Deutsche eine Bewegung eines Wurfs beim Basketball aus. Die Umstellung erfolgte aber nicht ganz freiwillig, wie Petkovics Vater Zoran dem „Sydney Morning Herald“ verriet. Demnach haben sich einige Spielerinnen über den „Petko-Dance“ beschwert, dass der Tanz etwas über das Ziel hinausschießt.

Petkovic fügt sich Kritik

Nach mehreren Fragen von US-amerikanischen Journalisten hat sich Petkovic nun entschieden, den „Petko-Dance“ nicht mehr zu zeigen. „Die Leute haben mir es nicht direkt ins Gesicht gesagt. Da ich auch nichts über mich lese, hätte ich es auch nicht gewusst. Aber die Frage ‘Ist es nicht respektlos ihren Gegnerinnen gegenüber?‘ wurde immer wieder gestellt. Ich habe immer geantwortet ‘Die Fußballspieler feiern ebenfalls ihre Tore mit allen möglichen Dingen, auch wenn sie gar nicht gewinnen. Niemand würde etwas gegen sie sagen. Genauso wie bei den Footballspielern, die einen Touchdown erzielen und einen Cha-Cha-Cha aufführen'“, gab Petkovic Auskunft über die Kritik.

Besonders über die Kritik der US-Amerikaner, bei denen Petkovic sehr beliebt ist, zeigte sich die Weltranglisten-Zehnte verwundert. „Es ist wirklich seltsam. Auf der einen Seite mögen mich die Amerikaner und kommen zu meinen Matches. Aber sie sind sehr zwiegespalten. Entweder lieben sie mich oder hassen mich“, erklärte die 24-Jährige.

Wette mit Schweinsteiger

Somit wurde der „Petko-Dance“ durch den „Petko-Dunk“ ersetzt. Inspiriert wurde die deutsche Nummer eins dabei durch Fußballspieler Bastian Schweinsteiger. Beide schlossen bei einer Preisverleihung eine Wette ab. „Das macht er, wenn er ein Tor schießt. Er hat mir gesagt, wenn ich so juble, macht er den „Petko-Dance“, wenn er das nächste Mal ein Tor schießt. Ich bin jetzt sehr gespannt, ob er es auch tut. Ich habe gehört, dass er schon trainiert“. Man darf also auf den nächsten Torerfolg von Schweinsteiger hoffen.(Text: cab; Foto: GEPA pictures)

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Dienstag
10.01.2012, 14:04 Uhr