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Andrey Rublev über Olympia-Sieg: "Ein Traum in Erfüllung gegangen"

Andrey Rublev hat bei den Olympischen Spielen 2021 die Goldmedaille im Mixed-Doppel gewonnen. Ein erfüllter Traum für den jungen Russen, wie dieser nun vor dem ATP-Masters-1000-Event von Toronto erklärte. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 11.08.2021, 19:19 Uhr

Andrey Rublev krönte sich in Tokio zum Olympiasieger. Wenn auch "nur" im Mixed-Doppel
Andrey Rublev krönte sich in Tokio zum Olympiasieger. Wenn auch "nur" im Mixed-Doppel

Die Olympischen Spiele 2021, sie begannen für den aufstrebenden Russen Andrey Rublev mit einer herben Enttäuschung. Als Mitfavorit auf eine Medaille im Herren-Einzel endete dieses für den 23-Jährigen bereits in der ersten Runde, mit 3:6 und 4:6 setzte es für den Russen gegen Kei Nishikori eine ebenso überraschende wie auch enttäuschende Niederlage. 

Besser lief es für Andrey Rublev jedoch im Mixed-Doppel, wo der 23-Jährige an der Seite von Anastasia Pavlyuchenkova einen Gold-Lauf hinlegte, sich im rein-russischen Endspiel gegen Elina Vesnina und Aslan Karatsev zum Olympiasieger krönte. Zwar kein Triumph in seiner (ungleich prestigeträchtigeren) Paradedisziplin, aber dennoch ein nicht unwesentlicher Erfolg für Rublev: "Für sein Land zu gewinnen ist ein Traum", erklärte der Weltranglistensiebente vor dem ATP-Masters-1000-Event von Toronto. 

Rublev fokussiert sich auf Toronto

Mit etwas Abstand zum größten Sportereignis des Planeten nutzte der Russe auch die Gelegenheit, um seine Beziehung zu Olympia darzulegen: "Es ist schwer zu glauben für jemanden, der die Olympischen Spiele seit seiner Kindheit verfolgt, obwohl er nicht alle Sportarten versteht. Jeder verfolgt die Olympischen Spiele, und wenn man aufwächst und versteht, worum es dabei geht, denkt man, dass man vielleicht eines Tages auch dabei sein und mitmachen kann. Der Gewinn der Goldmedaille war also etwas, worauf ich gewartet habe."

Nun gelte der Fokus aber dem Turnier in Kanada, bei dem Rublev auch im Einzel wieder angreifen möchte. "Jedes Turnier ist wichtig. Ich möchte immer gut abschneiden und mich verbessern, und ein Masters 1000 bringt viele Punkte, wenn man eine gute Leistung zeigt. Dieses Jahr habe ich bei diesen Turnieren gut angefangen, aber es ist ein langer Weg. Außerdem habe ich seit Wimbledon nicht mehr auf der Tour gespielt, und ich bin sehr motiviert, es wieder zu tun."

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von Michael Rothschädl

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zuletzt bearbeitet: 11.08.2021, 19:19 Uhr

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