Andy Roddick: Der neue Zeremonienmeister bei den US Open 2026

Mit seinem Podcast „Served“ hat Andy Roddick auch bei den US Open 2026 Spuren hinterlassen. Und zwar ziemlich tiefe.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 29.08.2026, 20:00 Uhr

Andy Roddick hat bei den US Open 2026 alles im Griff
© Getty Images
Andy Roddick hat bei den US Open 2026 alles im Griff

Nein, es folgt nun keine Beschwerde darüber, dass früher alles besser war. Anders, das auf jeden Fall. Aber mit den Sehgewohnheiten der jüngeren Generationen  haben sich eben auch die Ansprüche an die begleitenden Medien verändert. Natürlich gibt es die klassischen Pressekonferenzen noch, entweder im großen (wie am Freitag mit Alexander Zverev) oder im eher persönlichen Rahmen (wie am Samstag mit Eva Lys).

Und die Veranstalter, im konkreten Fall die USTA, machen in den sozialen Medien ja auch wirklich viel daraus, bereiten einzelne Zitate formschön bei Instagram und TikTok auf. 

Noch lässiger ist es aber natürlich, wenn Omaneine Bühne nutzen darf, die direkt vor dem Eingang ins Arthur Ashe Stadium aufgebaut ist. Und zwar nur für das, was man bei den US Open als „Fan Week“ verkauft. Sehr erfolgreich übrigens: Auch am heutigen Samstag war die Anlage extrem gut besucht, obwohl es außer ein paar Trainingseinheiten nichts Aufregendes zu sehen gab.

Roddick hat alle Stars auf der Bühne

Aber zurück zur Bühne auf Zeit: Diese wurde am Freitag von Andy Roddick bespielt, dem letzten US-amerikanischen Champion eines Majors im Einzel. 2003 hat Roddick die US Open gewonnen, seit ein paar Jahren ist er in Tennisrente. Und hat sich mit seinem Podcast „Served“ wieder voll ins Tennisgeschäft zurückgebracht.

So war es schon beim Laver Cup in San Francisco 2026, als Roddick neben anderen Stars auch Roger Federer zum Live-Gespräch auf der (damals deutlich kleineren) Bühne hatte. In New York City nun statteten Aryna Sabalenka, Coco Gauff, Alexander Zverev, Ben Shelton, Tommy Paul und andere Stars Roddick und seinem Co-Host John Wertheim Besuche ab. Vor Publikum und also in einer komplett anderen Atmosphäre als etwa im Interview Room 1, wo dieselben Profis ein paar Minuten davor Rede und Antwort gestanden waren.

Dass das Team um Roddick mit diesen Gesprächen auch in den sozialen Medien für Furore sorgt, versteht sich von selbst. Wie auch, dass es in der Medienwelt mit Andy Roddick einen neuen Zeremonienmeister gibt.

von Jens Huiber

Samstag
29.08.2026, 20:35 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.08.2026, 20:00 Uhr