ATP: Andy Murray scherzt über Trainerrolle in Team Djokovic
Andy Murray kann sich eine Rückkehr als Coach grundsätzlich vorstellen. Nach der Zusammenarbeit mit Novak Djokovic will sich der Brite aber vorerst aus dem Tenniszirkus heraushalten.
von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet:
22.04.2026, 21:01 Uhr

Andy Murray kann sich eine Zukunft als Trainer durchaus vorstellen – nur eben nicht sofort. Der ehemalige Weltranglistenerste erklärte in einem Interview mit Sky Sports, dass ihn eine Coaching-Rolle weiterhin reize, er aktuell aber andere Prioritäten habe.
Dabei blickte Murray auch auf die Zusammenarbeit mit Novak Djokovic zurück – und tat das mit gewohnt trockenem Humor. Djokovic habe vermutlich „nichts“ von ihm gelernt, meinte der Brite scherzend. Für ihn selbst sei die Erfahrung dagegen äußerst lehrreich gewesen.
Kampfgeist und Raffinesse zeichneten ihn aus
Ganz ausgeschlossen ist ein neues Engagement deshalb nicht. Murray verriet sogar, dass es bereits erste Anfragen gegeben habe. Im Moment verspüre er allerdings wenig Lust, wieder ständig um die Welt zu reisen. Wenn überhaupt, dann nur gemeinsam mit seiner Familie, stellte der Schotte klar.
Damit bleibt offen, wann Murray tatsächlich wieder in den Trainerbereich einsteigen wird. Dass sein Name auf der Tour gefragt ist, überrascht allerdings wenig – schließlich zählt der dreifache Grand-Slam-Sieger noch immer zu den prägendsten Persönlichkeiten seiner Generation und brillierte dabei stets mit Kampfgeist und strategischer Raffinesse.
