ATP Barcelona: Fabio Fognini nach Disqualifikation - "Für etwas bezahlt, das ich nicht getan habe"

Fabio Fognini hat sich im Anschluss an seine Disqualifikation beim ATP-500-Event von Barcelona durchaus empört über diesen Umstand gezeigt. Der Italiener sei sich keiner Schuld bewusst. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 21.04.2021, 20:38 Uhr

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Fabio Fognini zeigte sich ob seiner Disqualifikation in Barcelona empört
Fabio Fognini zeigte sich ob seiner Disqualifikation in Barcelona empört

Zuerst einmal die harten Fakten. Ja, Fabio Fognini hat am Mittwochnachmittag in Barcelona wohl nicht seine beste Stimmung mit auf den Platz gebracht. Ja, der Italiener zeigte gegen Bernabe Zapata Miralles wohl nicht die motivierteste Performance in diesem Kalenderjahr. Und ja, der Weltranglisten-27. ist beim Stand von 4:4 nach einer unübersichtlichen Szene disqualifiziert worden. Der Grund: unsportliches Verhalten. 

Wie genau es nun aber dazu gekommen ist und was sich der Monte-Carlo-Sieger aus 2019 konkret zu Schulden kommen hat lassen, war noch lange nach der Disqualifikation unklar. Auch und insbesondere dem Täter selbst, der im Anschluss an das Match wetterte: "Ich habe für etwas bezahlt, das ich nicht getan habe. Ich habe in der Vergangenheit schlechte Dinge auf dem Platz getan, aber heute war ich sehr ruhig. Ich habe nicht einmal gesprochen. Ich werde das untersuchen. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass so etwas passiert."

Nicht Fogninis "erster Streich"

Damit spricht der Italiener auch auf seine bislang einzige Disqualifikation an. 2017 nämlich, als der Heißsporn bei den US Open nach der Beleidigung einer Stuhlschiedsrichterin vorzeitig aus dem Bewerb genommen wurde. Ein ähnlicher Delikt soll auch zum Default in Barcelona geführt haben, berichtete die französische L´Equipe kurz nach den Vorfällen. 

Eine Unwahrheit, wie Fognini im Verlaufe des Interviews nach der Partie erneut beteuerte - und dabei zum Gegenangriff in Richtung Linienrichterin überging: "Ich bin sehr traurig über das, was heute mit mir passiert ist. Ich lag 0:6 und 0:3 zurück. Ich war sehr negativ über mich selbst überrascht, was mich das gekostet hat, aber was heute passiert ist, spricht sehr schlecht über den Stuhlschiedsrichter."

"Sage manchmal Schimpfwörter"

Zwar komme es durchaus vor, dass Fognini während den Matches nicht ganz so penibel auf seine Ausdrucksweise achte, einer Person seien diese Schimpftiraden aber nie gerichtet. "Jeder fragt sich, was ich gesagt oder getan habe, aber ich kann Ihnen sagen, dass ich niemanden beleidigt habe. Es gibt Schimpfwörter, die ich manchmal sage, die durch die Luft fliegen, ich weiß, aber ich tue es nicht, um jemanden zu verletzen oder respektlos zu sein", zitierte das spanische Tennisportal Punto de Break den Italiener. 

Vonseiten der ATP beziehungsweise der Veranstalter von Barcelona gibt es indes noch kein Statement zu den Vorfällen und den Anschuldigungen Fogninis. 

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von Michael Rothschädl

Mittwoch
21.04.2021, 21:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.04.2021, 20:38 Uhr

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