ATP: Bis zu drei Jahre Sperre bei gefälschtem Impfpass?

Das ATP Board schlägt vor, strikt gegen jene Spieler vorgehen, die mit gefälschten Impfpässen zu Turnieren anreisen. Neben empfindlichen Geldstrafen könnte auch eine Sperre von bis zu drei Jahren drohen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 28.11.2021, 14:18 Uhr

Wer nicht hat, der könnte bei einigen Turnieren fehlen ...
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Wer nicht hat, der könnte bei einigen Turnieren fehlen ...

Wie man hört, soll die Idee, sich mit gefälschten Impfausweisen Zugang zu eigentlich Geimpften und Genesenen vorbehaltenen Veranstaltungen zu verschaffen, sich mittlerweile auch im Sport verfestigt haben. Dazu genügt ein Blick nach Bremen, wo der dortige Zweitligist der deutschen Bundesliga auf der Suche nach einem neuen Coach ist. Auch wenn in der Sache von den Behörden noch ermittelt wird.

Ob nun im kommenden Jahr bei immer mehr Veranstaltungen der ATP (oder der ITF) ein Nachweis für eine vollständige Impfung gegen das COVID-19-Virus verlangt wird, darüber lässt sich spekulieren. Einige Länder haben aber ohnehin schon Fakten geschaffen: So darf man in die USA und nach Kanada nur geimpft einreisen. Was im alpinen Ski-Weltcup zu einer Verdünnung der Teilnehmerfelder geführt hat. Und auch Australien heißt nur jene AthletInnen herzlich willkommen, die vollständig immunisiert sind.

Bis zu drei Jahre Sperre

Nun fallen die Australian Open nicht in den Verantwortungsbereich der ATP. Die Turniere davor aber sehr wohl ebenso wie der ATP Cup, der am 1. Januar 2022 starten soll. Und wer dort mit einem gefälschten Impfnachweis auffällt, der könnte wohl schon mal eine längerfristige Auszeit planen.

Denn wie das ATP Board nun vorschlägt, sollen Geldstrafen in einer Höhe bis zu 100.000 US Dollar und eine Sperre von bis zu drei Jahren mögliche Sanktionen sein. Begleitpersonen, die nicht wahrheitsgemäß ihren Impfstatus belegen, könnte dauerhaft die Akkreditierung und der Zutritt zu ATP-Events entzogen werden.  

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Sonntag
28.11.2021, 15:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.11.2021, 14:18 Uhr