ATP: Denis Shapovalov möchte Kinder inspirieren

Richtig rund läuft es für Denis Shapovalov 2020 noch nicht. Der Kanadier hofft dennoch darauf, auf die kommende Generation positiven Einfluss nehmen zu könne.

von Robin Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.03.2020, 06:58 Uhr

Denis Shapovalov ist 2020 noch nicht auf Touren gekommen
© Getty Images
Denis Shapovalov ist 2020 noch nicht auf Touren gekommen

Denis Shapovalov ist selbst gerade erst dem Teenager-Alter entwachsen - da denkt der 20-jährige Kanadier auch schon an die nächste Generation an Tennisspielern. „Ich möchte mein Spiel dazu nutzen, Kinder zu inspirieren, die ihren eigenen Weg gehen, die keine Unterstützung bekommen. Und ihnen zeigen, dass alles möglich ist, wenn man an sich glaubt und hart arbeitet“, erläuterte der Kanadier in einem Feature für die ATP.

Shapovalov hat das Jahr 2020 solide begonnen, beim ATP Cup immerhin Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev besiegt. Insgesamt steht die Match-Bilanz allerdings bei vier Siegen und sieben Niederlagen. Bei den Australian Open kam das Aus schon in Runde eins gegen Marton Fucsovics, zuletzt in Marseille schlug Shapovalov zwar zunächst Marin Cilic, scheiterte dann aber an Alexander Bublik.

Bouchard, Auger-Aliassime, Andreescu - Tennis Canada macht vieles richtig

Was natürlich an der Vision des Linkshänders, der im Moment auf Position 16 der ATP-Weltrangliste liegt, nichts ändert. „Hoffentlich kann ich die junge Generation in Kanada dazu inspirieren, einen Schläger in die Hand zu nehmen und daran zu glauben, dass sie Tennisspieler werden können, wenn sie in Kanada leben und trainieren.“

Tatsächlich hat Tennis Canada in den vergangenen Jahren ganze Arbeit geleistet: Angefangen bei Eugenie Bouchard, die es bis ins Wimbledon-Finale geschafft hat bis hin zu Bianca Andreescu, die US-Open-Siegerin von 2019. Nicht zu vergessen Shapovalovs Kumpel Félix Auger-Aliassime, der zwar noch auf seinen ersten Turniererfolg wartet, in Rotterdam allerdings schon ganz knapp am Sieg dran war. Und die nächste große kanadische Hoffnung hat in diesem Jahr auch schon aufgezeigt: Leylah Annie Fernandez, im Vorjahr Siegerin des Junioren-Wettbewerbs bei den French Open, schlug im Fed Cup in der Schweiz Belinda Bencic. Und zog wenige Tage später in das Endspiel von Acapulco ein.

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von Robin Huiber

Samstag
14.03.2020, 09:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.03.2020, 06:58 Uhr