„Warum passiert das immer mir?“ – Viktor Troicki dreht in Wien durch

Der 30-jährige Serbe war mal wieder überhaupt nicht einverstanden mit der Entscheidung von Linien- und Schiedsrichter.

von Christian Albrecht Barschel
zuletzt bearbeitet: 26.10.2016, 00:00 Uhr

CINCINNATI,OHIO,USA,15.AUG.16 - TENNIS - ATP World Tour, Western and Southern Open. Image shows Viktor Troicki (SRB). Photo: GEPA pictures/ USA Today/ Aaron Doster - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY - FOR EDITORIAL USE ONLY

Nach Rom 2013 ("Aus dem Weltraum kann man sehen, dass er drauf war") und Wimbledon 2016 ("Du bist der schlechteste Schiedsrichter auf der Welt", "Du bist ein Idiot. Es tut mir leid, aber ich muss dir das sagen") gibt es einen neuen Aufreger um Viktor Troicki. Der Serbe fühlte sich beim ATP-World-Tour-500-Turnier in Wien mit der Entscheidung des Linien- und Schiedsrichters ganz und gar nicht einverstanden. Im Erstrundenmatch gegen Kevin Andersonsegelte ein Volley des Südafrikaners auf die Linie, so sahen es jedenfalls der Linienrichter und Schiedsrichter. In der Folge gab es einen Satzball für Anderson.

Doch Troicki hatte den Ball klar im Aus gesehen und zeigte auf eine Markierung im Hartplatz, um seine These zu untermauern. "Warum passiert das immer mir? Warum bekomme ich so etwas immer?", schrie der 30-Jährige. Troicki redete auch auf Cedric Mourier ein, der am Spielfeldrand stand undSchiedsrichter bei seinem legendären Ausraster in Rom gewesen war. Da es auf Court B in der Wiener Stadthalle kein Hawk-Eye gibt, blieb die Entscheidung bestehen. Anderson holte sich mit einem Returnwinner den Satzgewinn und ließ einen fuchsteufelswilden Troicki zurück. "Ruf den Oberschiedsrichter, jetzt!", befahl der Serbe und kassierte noch eine Verwarnung. Den Sieg holte sich der Weltranglisten-28. trotzdem, mit 4:6, 7:6 (5), 7:5. Nun geht es im Achtelfinale gegenDominic Thiem und mit der Gewissheit, dass es auf dem Centre Court zum Glück ein Hawk-Eye gibt.

von Christian Albrecht Barschel

Mittwoch
26.10.2016, 00:00 Uhr