ATP Finals 2020: Stefanos Tsitsipas - „Dominic Thiem sollte mir Wiener Schnitzel schicken“

Stefanos Tsitsipas zeigte sich nach seinem Erfolg gegen Andrey Rublev sehr aufgeräumt. Sollte er eine Prämie von Dominic Thiem erhalten, weil er diesem zum Einzug ins Halbfinale verhalf, hat der Grieche einen bestimmten Wunsch.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 18.11.2020, 00:25 Uhr

Stefanos Tsitsipas muss Rafael Nadal schlagen
© Getty Images
Stefanos Tsitsipas muss Rafael Nadal schlagen

Mit knappen Niederlagen kennt sich Stefanos Tsitsipas in der laufenden Saison aus: Bei den US Open vergab er gegen Borna Coric eine ganze Palette an Matchbällen. Wenige Tage später servierte der Grieche in Hamburg auf den Turniersieg - und verlor die Partie gegen Andrey Rublev dennoch noch. Jenen Rublev, den er im Anschluss in Roland Garros glatt in drei Sätzen und nun in London nach Abwehr eines Matchballes besiegte.

Es geht also auch andersrum, wird sich Tsitsipas vielleicht gedacht haben, der schon zum Auftakt gegen Dominic Thiem phasenweise starkes Tennis gezeigt hatte. Gegen Rublev kreierte der Titelverteidiger in London über die gesamte Spielzeit hinweg mehr Chancen als sein Gegner, am Ende war es aber der Doppelfehler des Russen, der dem Match seine letzte Volte gab.

Tsitsipas gegen Nadal erst einmal erfolgreich

Die Dominic Thiem nun sicher in das Halbfinale hievte. Auf die Frage, ob der Österreicher ihm eine Flasche Ouzo als Dank schicken solle, meinte Tsitsipas, dass ihm ein Teller mit Wiener Schnitzel lieber wäre. Die spielerische Belohnung muss sich der 22-Jährige aber selbst noch verdienen: Am Donnerstag geht es gegen Rafael Nadal, der nach seinem problemlosen Auftaktsieg gegen Rublev auch gegen Thiem einen starken Eindruck hinterließ.

Die Aussichten sind nicht allzu rosig für Tsitsipas: Sechs Partien hat es bislang gegen Nadal gegeben, lediglich eine hat Tsitsipas für sich entscheiden können: 2019 im Halbfinale von Madrid. Gemeinsame Erfahrungen in London teilen Nadal und Tsitsipas auch, vor Jahresfrist konnte sich der Routinier im letzten Gruppenspiel durchsetzen. Sich damit zwar die Weltranglisten-Position eins zum Jahresende, nicht aber einen Platz im Halbfinale holen. Stefanos Tsitsipas wiederum zog in die Vorschlussrunde ein, wo er Roger Federer besiegte. Wie auch im Endspiel Dominic Thiem.

Thiem noch gegen Rublev

Der spielt nun gegen Andrey Rublev um ein immer noch stattliches Preisgeld und 200 Punkte für die ATP-Weltrangliste. Genau wie 2019, als Thiem nach erfolgen gegen Roger Federer und Novak Djokovic unbelastet in die letzte Partie gegen Matteo Berrettini gehen konnte. So unbelastet, dass der Italiener seinen Premierensieg bei den Finals feiern konnte. Andrey Rublev möchte dies am Donnerstag ebenso versuchen.

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Mittwoch
18.11.2020, 08:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 18.11.2020, 00:25 Uhr

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