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ATP Halle: Wildcard - auch Tsitsipas misst sich mit Federer, Zverev und Co.

Griechenlands Tennisstar Stefanos Tsitsipas erhält die sogenannte „A+ Wild Card“. Der 22-Jährige freut sich auf seine Comeback beim ATP-Tour-500-Turnier: „Bei diesem starken Feld wird es ein echt spannender Titelkampf.“

von PM
zuletzt bearbeitet: 11.06.2021, 18:56 Uhr

Stefanos Tsitsipas in Halle 2018
© ATP Halle / KET
Stefanos Tsitsipas in Halle 2018

Die 28. NOVENTI OPEN bekommen weitere hochkarätige und prominente Verstärkung: Der aktuelle French Open-Halbfinalist und Weltranglisten-Fünfte Stefanos Tsitsipas wird mit einer sogenannten „A+ Wild Card“ bei Deutschlands wichtigstem ATP-Wettbewerb aufschlagen und damit zum zweiten Mal nach 2018 um den begehrten Siegerpokal ins Rennen gehen. „Das ist ein echter Hammer, direkt vor den ersten Ballwechseln“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. „Zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers sind nun fünf Top Ten-Spieler am Start. Das werden absolute Tennis-Festtage.“ Der 22-jährige Grieche erhält diese Wild Card, die einer ausgewählten Gruppe von Spielern der ATP 500er-Turniere „in letzter Minute“, so Weber, zugewiesen werden kann. „Wir hatten schon seit längerem intensiven Kontakt, da Stefanos nach dreijähriger Abwesenheit gerne nach Halle zurückkehren wollte.“

Damit könnte es früher oder später für Tsitsipas, einen der charismatischen Superstars der ATP-NextGen, auch zu einem Wiedersehen mit namhaften Pariser Gegnern kommen. Der ATP-Weltmeister des Jahres 2019 hatte im Viertelfinale des französischen Grand Slam gegen Medvedev gewonnen und sich so für das achte persönliche Duell mit dem 24-jährigen Zverev qualifiziert. „Ich freue mich auf den Start in Halle. Bei diesem starken Feld wird es ein echt spannender Titelkampf“, sagt Tsitsipas. Der gebürtige Athener debütierte 2018 beim ATP 500er-Rasenevent, erreichte hier das Achtelfinale. Nach seinem Erstrundensieg über den Franzosen Lucas Pouille, unterlag er darauf dem US-Amerikaner Denis Kudla.

Tsitsipas mit neuem Karriere-Hoch

Tsitsipas wird dank einer gleichmäßig starken Saison nach den French Open auf ein neues Karriere-Hoch vorstoßen und den Österreicher Dominic Thiem von Platz vier der ATP-Weltrangliste verdrängen. Der 22-Jährige gewann 2021 das Masters-Turnier in Monte Carlo und zuletzt den Wettbewerb in Lyon. Bei den Australian Open zu Jahresbeginn erreichte Tsitsipas das Halbfinale und scheiterte dann an Medvedev, zuvor hatte er in einem spektakulären Fünf-Satz-Thriller in der Runde der letzten Acht Rafael Nadal besiegt. Weitere Spitzenergebnisse des jungen Griechen waren die Finalteilnahmen in Acapulco (gegen Zverev) und in Barcelona (gegen Nadal). Vor den French Open war Tsitsipas sogar die Nummer eins der Jahres-Rangliste vor Novak Djokovic.

Neben Tsitsipas, der am heutigen Freitagnachmittag noch um den Einzug ins Roland Garros-Endspiel gegen Alexander Zverev fightet, sind für das nationale Vorzeigeturnier aus der absoluten Weltspitze Daniil Medvedev (Russland/ATP 2/Sieger ATP Tour Finale 2020), Deutschlands Spitzenspieler „Sascha“ Zverev (ATP 6), Rekordchampion Roger Federer (Schweiz/ATP 8) und Andrey Rublev (Russland/ATP 7) gemeldet.

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