ATP Indian Wells: Jan-Lennard Struff nutzt die Gunst der Stunde

Jan-Lennard Struff hat bei seinem ersten Erfolg gegen Alexander Zverev überhaupt die Gunst der Stunde genutzt. Nun wartet auf den Warsteiner Milos Raonic.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 12.03.2019, 09:05 Uhr

Jan-Lennard Struff steht in Indian Wells im Achtelfinale
© Getty Images
Jan-Lennard Struff steht in Indian Wells im Achtelfinale

Dass Alexander Zverev nicht im Vollbesitz seiner Kräfte auf den Court kommen würde, war Jan-Lennard Struff schon vor der Drittrunden-Begegnung in Indian Wells klar. Die deutsche Nummer eins konnte in den vergangenen Tagen kaum trainieren, hatte schon zum Auftakt gegen Martin Klizan mit den Folgen einer fiebrigen Erkältung zu kämpfen. Dennoch ist es Struff hoch anzurechnen, dass er über die gesamte Spielzeit konzentriert blieb, sich nicht aus dem Konzept bringen ließ.

Das sah augenscheinlich vor, sich vornehmlich mit der Vorhand Zverevs auseinander zu setzen, Rückhand-Cross-Rallyes tunlichst zu vermeiden. Dabei unterliefen Struff zwar einige Fehler, seinem Gegner allerdings noch viel mehr. Was Struff auch im Interview nach dem Match nicht unerwähnt ließ.

Zverev muss auf Miami hoffen

Wie auch den Wunsch, im kommenden Match gegen Milos Raonic den Erfolg von Dubai zu wiederholen. Dort hat Struff vor wenigen Tagen mit dem Erfolg gegen den Kanadier für einen kleine Überraschung gesorgt, in Indian Wells wird die Aufgabe aber wohl schwieriger als am Golf. Andererseits hatte Raonic gegen Überraschungsmann Marcos Giron arge Probleme, lag im dritten Satz bereits mit Break zurück. Jan-Lennard Struff hat dies aufmerksam notiert, unmöglich wird die Aufgabe auch in Indian Wells nicht.

Vor allem, wenn der Aufschlag des Warsteiners so konstant gut funktioniert wie gegen Zverev. Was bei Jan-Lennard Struff nicht immer der Fall ist. Nach dem Coup gegen Raonic in Dubai folgte schließlich gleich eine glatte Niederlage gegen Marton Fucsovics.

Für Alexander Zverev andererseits heißt es nun auf das nächste Masters-1000-Turnier in Miami hoffen. Es spricht für die deutsche Nummer eins, dass Zverev trotz seiner körperlichen Probleme nicht zurückzog, im Rahmen seiner Möglichkeiten an diesem Tag an seine Grenzen ging. Das Ausscheiden in Indian Wells schmerzt natürlich, zumal Zverev sicherlich gerne Revanche gegen Milos Raonic genommen hätten. Dem Kanadier war der gebürtige Hamburger bei den Australian Open eher sang- und klanglos unterlegen.

Hier das Einzel-Tableau in Indian Wells

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Dienstag
12.03.2019, 11:58 Uhr
zuletzt bearbeitet: 12.03.2019, 09:05 Uhr

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