ATP Masters Indian Wells: Erstmals seit 2000 komplett ohne Federer, Djokovic, Nadal

Die Großen Drei des Tennissports fehlen beim kommende Woche beginnenden ATP-Masters-1000-Turnier in Indian Wells. Das war zuletzt im Jahr 2000 der Fall.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 01.10.2021, 12:02 Uhr

Novak Djokovic und Roger Federer 2015 in Indian Wells
© Getty Images
Novak Djokovic und Roger Federer 2015 in Indian Wells

Alex Corretja analysiert dieser Tage Tennismatches für Eurosport, der Spanier gibt dabei eine exzellente Figur ab. Ob Corretja aber auch weiß, dass ab dem 07. Oktober in Indian Wells eine Art von Nachfolger von ihm gesucht wird? Dann nämlich startet das vorletzte ATP-Masters-1000-Turnier der immer noch nicht ganz normalen Saison 2021. Und erstmals seit dem Jahr 2000 wird weder Novak Djokovic, Roger Federer oder Rafael Nadal am Start sein. Der Sieger vor 21 Jahren? Alex Corretja eben.

Viel hat sich geändert seitdem, etwa der Umstand, dass das Endspiel längst nur über zwei Gewinnsätze geführt wird. Corretja besiegte 2000 Thomas Enqvist glatt in drei Durchgängen. Ein Jahr später gab Roger Federer sein Debüt in der kalifornischen Wünsche, der Schweizer unterlag Nicolas Kiefer in drei Sätzen. Danach gab mindestens einer der Großen Drei dem „fünften Major“ die Ehre, mit durchschlagendem Erfolg: Federer und Djokovic holten jeweils fünf Titel, Nadal deren drei.

Auch del Potro und Thiem fehlen

In ein paar Tagen nun wird es an der mittlerweile erwachsen gewordenen, ehemals nächsten Generation liegen, Geschichte(n) zu schreiben. Die letzten beiden Titel gingen 2018 an Juan Martin del Potro, ein Jahr darauf an Dominic Thiem. Auch diese beiden werden in Indian Wells nicht am Start sein. Was bedeutet, dass es ein neues Siegergesicht geben wird. Denn Andy Murray, den man guten Gewissens zu den Großen Vier rechnen kann, hat in im Tennis Paradise noch nie zuschlagen können (die Wahrscheinlichkeit, dass es ihm 2021 gelingt, ist gering).

Die letzten beiden 1000er auf Hartplatz haben sich Daniil Medvedev (Toronto) und Alexander Zverev (Cincinnati) untereinander aufgeteilt. Nach den Vorstellungen bei den US Open muss man diesen beiden auch die besten Chancen auf den Turniersieg in Indian Wells zurechnen. Zumal Medvedev eine kleine Chance hat, Novak Djokovic am Ende des Jahres als Weltranglisten-Ersten abzulösen.

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von Jens Huiber

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01.10.2021, 13:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.10.2021, 12:02 Uhr

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