ATP-Masters Rom: Die nächste Pleite - was ist mit Diego Schwartzman los?

Diego Schwartzman ist beim ATP-Masters-1000-Turnier in Rom erneut früh ausgeschieden. Der Argentinier will in diesem Jahr einfach nicht so richtig in Form kommen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 11.05.2021, 19:21 Uhr

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Diego Schwartzman ist in Rom schon wieder raus
© Getty Images
Diego Schwartzman ist in Rom schon wieder raus

Wenn gute Erinnerungen etwas bewirken können, dann wäre Rom genau der richtige Ort für Diego Schwartzman gewesen. 2020 war der Argentinier nach einem eher durchwachsenen Comeback in Kitzbühel mit der Viertelfinal-Niederlage gegen Laslo Djere in die Ewige Stadt gekommen, konnte dort im in der Runde der letzten acht mit einer sensationellen Leistung gegen Rafael Nadal durchsetzen und unterlag erst im Endspiel Novak Djokovic.

Der Lohn war die erstmalige Qualifikation für das ATP-Finale in London, ein Maßstab, an dem sich Diego Schwartzman natürlich selbst messen wird. Ein Highlight immerhin hat die Saison 2021 bislang gebracht: den Heimsieg in Buenos Aires. Auf dem Weg dorthin musste Schwartzman zwar nur einen Spieler aus den Top 100 schlagen (Miomir Kecmanovic im Viertelfinale), aber egal: Turniersieg ist Turniersieg.

Schwartzman mit Problemen gegen die Youngster

In den letzten Wochen läuft es für 28-jähigen Kumpel von Dominic Thiem allerdings nicht mehr rund. Vor allem die jungen Spieler haben Schwartzman dabei Probleme gemacht: Lorenzo Musetti in Acapulco, Sebastian Korda in Miami und Casper Ruud in Monte Carlo durften sich über Siege gegen die aktuelle Nummer zehn der Welt freuen, in Rom gesellte sich mit Félix Auger-Aliassime nun ein weiterer Youngster in diese Reihe. 6:1 und 6:3 für den Kanadier, das war so nicht zu erwarten. Schon gar nicht auf Asche.

Wo Schwartzman in Madrid schon zum zweiten Mal in diesem Jahr in den erstaunlichen Aslan Karatsev gelaufen ist. Und wie schon bei den Australian Open den Kürzeren gezogen hatte. Die schlechte Nachricht für Schwartzman: In der Caja Magica reichte Karatsev eine durchschnittliche Leistung, um sich im Zweitrunden-Match durchzusetzen.

Diego Schwartzman muss sich also wohl an die nächste gute Erinnerung klammern: Und die datiert von den French Open im vergangenen Jahr, wo er nach einem epischen Fünf-Satz-Sieg gegen Dominic Thiem erstmals das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichen konnte. Bis dahin sind es im Gegensatz zu einem „normalen“Tennisjahr diesmal zwei freie Wochen. Diego Schwartzman wird wohl eine davon nutzen, um wieder besser in Schwung zu kommen.

Hier das Einzel-Tableau in Rom

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