ATP Masters Rom: Djokovic gegen Prizmic - war da nicht was?
Novak Djokovic steigt heute spät, aber doch noch in die Sandplatzsaison 2026 ein. Seinen jungen Gegner kennt Djokovic schon.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
07.05.2026, 22:26 Uhr

Dino Prizmic ist aktuell gewissermaßen der Gegenentwurf von Novak Djokovic, wenn es um Arbeitseinsatz im professionellen Tennis geht. Gefühlt ist der junge Kroate jede Woche irgendwo im Einsatz, Prizmic lässt kein Turnier aus, zuletzt in Madrid gewann er ein mitreißendes Match gegen Ben Shelton.
Novak Djokovic dagegen geht sehr dosiert zu Werke. Und warum auch nicht? Der 38-Jährige hat alles gewonnen, was es im Tennissport zu gewinnen gibt. Und das mehrmals (die olympische Goldmedaille ausgenommen). Das letzte ganz große Ziel ist wohl ein weiterer Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier - und dem ordnet Novak Djokovic alles unter. Den bislang letzten Auftritt gab es in Indian Wells, dieser endete mit einer Niederlage gegen Jack Draper.
Djokovic hat Roland-Garros im Blick
Die Aufgabe gegen Dino Prizmic wird jedenfalls keine einfache, nicht nur wegen der fehlenden Matchpraxis. Sondern weil die beiden ja schon einmal gegeneinander gespielt habe. In der ersten Runde der Australian Open 2024 konnte Djokovic in vier Sätzen gewinnen. Damals wie auch aktuell in Rom hat Prizmic die Qualifikation überstanden.
Der 20-Jährige aus Split wird jedenfalls gleich ein guter Test für Novak Djokovic werden. Prizmic lebt von seiner Beinarbeit, einen richtigen Go-To-Gewinnschlag hat er nicht. Djokovic wird also Rhythmus bekommen. Und kann überprüfen, ob die Anstrengungen im Training, die in den sozialen Medien gut dokumentiert sind, schon jetzt Früchte tragen. Oder doch erst in Roland-Garros, wenn es um den ganz großen Preis auf Sand geht.
Hier das Einzel-Tableau in Rom
